E-Bike-Abenteuer durch vier Länder: Fahir und Betims alpine Herausforderung
Am 1. Juli 2026 brachen die beiden Abenteurer Fahir Redzepi und Betim Cerimi von Rapperswil-Jona auf, um in fünf Tagen vier Länder mit ihren E-Bikes zu durchqueren. Die insgesamt 1700 Kilometer lange Strecke stellte eine wahre Herausforderung dar, die sie mit viel Enthusiasmus und einer Prise Humor meisterten. Bereits der erste Tag war geprägt von Dauerregen, der die ersten 156 Kilometer entlang des Walensees und durch das Rheintal nach Lindau am Bodensee begleitete. Ein echter Start in die Tour, nicht wahr? Aber hey, wer braucht schon Sonne, wenn man die atemberaubenden Landschaften der Alpen genießen kann!
Am zweiten Tag besserte sich das Wetter, und die beiden Radler legten die längste Tagesetappe von über 200 Kilometern nach München zurück. Hier fanden sie nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Möglichkeit, ihre E-Bikes direkt im Hotelzimmer unterzubringen. Ein kleiner Luxus, der nach einem langen Tag auf dem Rad durchaus verdient ist!
Von München nach Salzburg
Tag drei führte die beiden Abenteurer von München nach Salzburg – ein weiterer Abschnitt, der mit 148 Kilometern und sommerlichem Wetter aufwartete. Die Geschwindigkeiten, die sie dabei erreichten, waren schon fast beeindruckend – bis zu 80 km/h! Man fragt sich, ob sie überhaupt Zeit hatten, die wunderschöne Landschaft zu genießen, während sie die Berge hinuntersausten. Bei all der Aufregung und dem Adrenalin war es bestimmt nicht einfach, die atemberaubende Kulisse der Alpen zu würdigen.
Klar, die Reise war nicht nur ein Spaziergang. Fahir und Betim mussten sich auch um ihre körperliche Verfassung kümmern. Gel-Sättel und Nivea-Crème wurden zur Linderung von Sitzbeschwerden eingesetzt – ein cleverer Trick, um die Strapazen der langen Etappen erträglicher zu machen. Schließlich war der vierte Tag mit 132 Kilometern nach Katschberg alles andere als ein Zuckerschlecken. Hier warteten Steigungen von bis zu 14 Prozent auf sie, ein echter Test für ihre Ausdauer und Fitness.
Die Herausforderung Alpenüberquerung
Die Alpenüberquerung ist ja bekanntlich ein beliebtes Ziel unter Radfahrern. Für Einsteiger und Genießer gibt es zahlreiche Routen, wie den Alpe-Adria-Radweg oder die Via Claudia Augusta, die relativ flach sind und herrliche Ausblicke bieten. Aber auch für die „Bergziegen“ unter den Radfahrern gibt es anspruchsvolle Touren, wie den Weg von Garmisch-Partenkirchen nach Riva del Garda, der echte Herausforderungen bietet.
Aber zurück zu Fahir und Betim. Tag fünf führte sie nach Ljubljana und damit in das vierte Land ihrer Tour: Slowenien. Man könnte sagen, sie haben fast im Vorbeifahren die Kulturen und Landschaften dieser Länder eingesogen. Jeder Ort, jede Begegnung wird wohl in ihren Erinnerungen bleiben.
Die Vorbereitung auf große Touren
Ein wichtiger Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die Vorbereitung für eine Alpenüberquerung ist essenziell. Es ist ratsam, nicht erst eine Woche vor der Tour mit dem Training zu beginnen. Besser ist es, bereits im Frühjahr mit längeren Ausfahrten zu starten. Und auch die Planung der Route spielt eine große Rolle. Apps wie Komoot können dabei eine große Hilfe sein, um die besten Strecken zu finden und die Radwege-Infrastruktur in den Alpen zu berücksichtigen.
Natürlich sollte man auch die Wetterbedingungen im Auge behalten, denn sie können sich in den Bergen schnell ändern. Überraschenderweise kann auch im Sommer noch Schnee auftreten! Wer sich also auf eine Alpenüberquerung begibt, sollte gut vorbereitet sein und am besten einen mehrtägigen Test-Trip machen, um das eigene Equipment und die Fitness zu prüfen.
Die nächste Etappe für Fahir und Betim führt sie am sechsten Reisetag weiter nach Zagreb in Kroatien. Man darf gespannt sein, welche Abenteuer sie dort erwarten!
