In Salzburg tut sich wieder etwas Spannendes! Die Salzburg AG, der Raiffeisenverband und das Energieunternehmen Equans haben sich zusammengetan und eine neue Firma ins Leben gerufen: die „Fernwärme Salzburg Süd GmbH“. Diese Kooperation hat ein großes Ziel vor Augen – den Aufbau eines neuen Fernwärmenetzes, das sich vom Raum Grödig bis nach Hallein erstreckt. Es wird spannend, wie sich das Ganze entwickelt!

Am Freitag wurden die ersten Pläne für dieses ehrgeizige Projekt offiziell vorgestellt. Der Clou? Die Fernwärme Salzburg Süd GmbH wird hauptsächlich die Abwärme des Zementwerks Leube in Grödig-Gartenau nutzen. Das klingt nicht nur nach einer cleveren Idee, sondern könnte auch bis zu 51 Millionen Euro in das Projekt investieren! Diese Investition umfasst nicht nur die Planung, sondern auch die Realisierung des neuen Fernwärmenetzes, wobei Förderungen bereits einkalkuliert sind.

Nachhaltige Wärme für die Region

Das langfristige Fernwärmekonzept ist vielversprechend. Die beteiligten Unternehmen planen, bis zu 3.000 Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden in den Regionen Gartenau, Grödig, Hallein Rif, Anif, Neu-Anif und Niederalm mit nachhaltiger Wärme zu versorgen. Das bedeutet nicht nur eine Entlastung für die Umwelt, sondern auch ein Stück mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort.

Die Anbindung an das bestehende Fernwärmenetz in Grödig ist eine weitere wichtige Maßnahme, um die Effizienz zu steigern. Es wird spannend zu sehen, wie die Planungsphase der Trassen und Bauabschnitte voranschreitet. Die Projektpartner betonen die Bedeutung der industriellen Abwärme und wie diese zur Wärmeversorgung genutzt werden kann. Schließlich ist das Zementwerk Leube ein lokal verankertes Unternehmen, das hier eine entscheidende Rolle spielt.

Ein Blick in die Zukunft

Was die Zukunft betrifft, so ist das Projekt nicht nur ein Gewinn für die Region, sondern auch ein wesentlicher Schritt in Richtung nachhaltiger Energieinfrastruktur in Österreich. Das Projekt wird sogar aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms IBW/EFRE & JTF 2021-2027 kofinanziert. Das zeigt, wie ernst es den Beteiligten mit der Dekarbonisierung in Salzburg ist.

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Ab 2050 muss die gesamte Wärme in Fernwärmenetzen aus erneuerbaren oder Abwärme stammen – das fordert die Energieeffizienzrichtlinie! Fernwärme bietet die Möglichkeit, industrielle Abwärme und Niedertemperatur-Wärmequellen effizient zu nutzen. Überregionale Netze sind dabei zentral, um diese Wärme aufzunehmen und zu verteilen.

Technologien wie der „Future Heat Highway“ könnten die Integration dieser industriellen Abwärme weiter vorantreiben, und man kann sich vorstellen, wie das die gesamte Energieversorgung in unserer Region revolutionieren könnte. Das ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern auch ein Beitrag zu einer umweltbewussten Zukunft, die wir uns alle wünschen.