Heute ist der 10.07.2026, und während wir hier in Salzburg die Sommerferien genießen, spitzt sich die Verkehrslage in ganz Österreich und Deutschland zu. Die Straßen sind voll, und das nicht ohne Grund. Allen voran, die 13 Bundesländer, die sich in der wohlverdienten Sommerpause befinden. Der ADAC rechnet mit einem dichten Reiseverkehr auf zahlreichen Autobahnen, und es gibt jede Menge Baustellen, die die Fahrt unnötig in die Länge ziehen könnten. Rund 1.000 Baustellen – ja, richtig gelesen! – und mehrere Vollsperrungen warten nur darauf, ungeduldige Urlauber aufzuhalten. Am Freitagnachmittag wird’s besonders voll, wenn viele Familien nach Schulschluss oder Feierabend aufbrechen. Wer also am Wochenende verreisen möchte, sollte sich gut überlegen, wann er losfährt.

Die Autobahnen in Deutschland sind besonders betroffen. Reisende aus den Niederlanden und Skandinavien nutzen unser schönes Land als Transitland. Das bedeutet, dass Samstagvormittag ebenfalls stauträchtig sein wird. Und am Sonntagnachmittag – da wird’s noch einmal richtig eng auf den Straßen, denn die Rückreisenden machen sich auf den Weg. Nicht zu vergessen die Tagesausflügler, die ebenfalls unterwegs sind und für zusätzliche Verzögerungen auf den Zufahrtsstraßen sorgen können.

Besonders betroffene Autobahnen

Die Liste der Autobahnen, die es zu meiden gilt, ist lang. Besonders die A1, die von Fehmarn über Lübeck bis nach Salzburg führt, ist betroffen. Die A2, A3, A4 und sogar die A8, die uns direkt nach München bringt, sollten ebenfalls auf der roten Liste stehen. Wer die A99, den Autobahnring München, befahren möchte, sollte sich auf Staus einstellen – das ist die Autobahn mit den meisten Staus in Deutschland. Auch die A3, A5 und viele andere werden dicht sein. Wenn du also nach Salzburg fährst, nimm lieber die Landstraße, wenn du Zeit hast!

Und dann sind da noch die Vollsperrungen, die für zusätzliche Schwierigkeiten sorgen: Die A1 bei Osnabrück ist in beiden Fahrtrichtungen zeitweise gesperrt. Die A4 zwischen Kreuz Kerpen und Kreuz Köln-West bleibt von Freitagabend bis Montagmorgen dicht. Mögliche kurzfristige Reparaturen an den Fahrbahnen nach der Hitzewelle könnten ebenfalls für Überraschungen sorgen. Einfach nur nervig, oder?

Verkehrsaufkommen im Ausland

In vielen europäischen Ländern hat der Sommer ebenfalls begonnen, und die Straßen sind übervoll. In Österreich sind die A1, A10, A12 und A13 staugefährdet. In der Schweiz sieht’s nicht besser aus – A2, A1, A3, A13 sind ebenfalls betroffen. Italien hat die A22, A7 und A9, die Reisende in Richtung Kroatien, Frankreich oder Griechenland anlocken. Aber hey, das alles gehört zum Sommer dazu, oder? Manchmal muss man einfach Geduld haben.

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Und jetzt kommt noch ein weiterer Punkt: Die Grenzkontrollen. Seit Mai 2025 gibt es verstärkte Einreisekontrollen an den deutschen Außengrenzen. Das bedeutet, dass es an stark frequentierten Autobahnübergängen wie bei der A3 oder A8 zu Verzögerungen kommen kann. Also, wenn du denkst, du bist schnell über die Grenze, dann könnte das ein Trugschluss sein.

Praktische Tipps für Reisende

<pUm die unerwarteten Kosten an der Tankstelle zu minimieren, empfiehlt sich die Nutzung einer Spritpreis-App. Mit einem kleinen Blick auf das Handy kann man eventuell die Benzinkosten reduzieren und hat mehr Geld für die schönen Dinge im Urlaub. Und ja, das ist jetzt kein Witz!

Ein kurzer Blick auf die Stau-Bilanz aus den letzten Jahren zeigt auch, dass der Zeitraum der Sommerferien vom 30. Juni bis 14. September 2025 mit 116.020 Staus auf deutschen Autobahnen nicht gerade erfreulich war. Ein Rückgang um 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das lässt hoffen, aber die Stau-Längen bleiben mit über 203.000 Kilometern (ja, das sind etwa fünf Erdumfänge!) eine enorme Herausforderung. Der Freitag war der absolute Staurekordhalter, mit fast 50 % aller Wochenendstaus. Das erste August-Wochenende war besonders schlimm mit 4.201 Staus, und der schlimmste Wochentag war der Freitag, 1. August.

Also, liebe Reisende, haltet die Augen offen, plant eure Routen gut und lasst euch nicht vom Verkehr stressen. Die schönste Zeit des Jahres ist schließlich die, in der man sich auf den Weg macht, um neue Abenteuer zu erleben!