In Salzburg tut sich etwas im grünen Bereich! Die Landwirtschaftskammer hat kürzlich das innovative Smart-Forest-Tool ins Leben gerufen, das Waldbesitzern in der Region eine ganz neue Dimension der Waldbewirtschaftung eröffnet. Das Ziel ist klar: Schnell Informationen bereitstellen, die für die aktive Pflege der Wälder unerlässlich sind. Wer in der Natur arbeitet, weiß, wie wichtig es ist, den Überblick zu behalten. Und genau da kommt das neue Tool ins Spiel!

Durch den Einsatz von modernsten Laserscanningdaten, Luftbildern und dem Grundstückskataster werden forstliche Kennzahlen erstellt, die Waldbesitzern helfen, ihre Flächen besser zu verstehen. Dazu gehören Baumartenanteile, Holzvorräte nach Altersklassen und sogar der jährliche Holzzuwachs. Forstdirektor Franz Lanschützer hat das Potenzial dieser Technologie bereits erkannt und betont, wie wichtig eine gute Informationsbasis für die Waldbewirtschaftung ist.

Optimale Unterstützung für Waldbesitzer

Besonders für kleinere Waldbesitzer, die oft weniger als 50 Hektar besitzen, gibt es die Möglichkeit, einen Betriebsbericht Wald anzufordern. Dieser Bericht wird automatisch erstellt und gibt einen umfassenden Überblick über die vorhandenen Waldflächen sowie die Bestandes- und Ertragsdaten. Das ist wie ein Rundum-Service für Waldbesitzer, die sich auf die Zukunft ihrer Wälder vorbereiten wollen!

Und das ist noch nicht alles! Für größere Flächen gibt es den Praxisplan Wald, der digitale Daten mit Vor-Ort-Erhebungen kombiniert. Ein Managementplan Forst bietet dann einen vollständigen Waldwirtschaftsplan, der die detaillierte Bestandesaufnahme und Kartierung umfasst. Eine echte Hilfe, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung gerecht zu werden.

Digitalisierung als Schlüssel

Die Digitalisierung wird auch vom Waldverband Salzburg als entscheidender Faktor für die Unterstützung von Waldbesitzern gesehen. Schließlich ist eine aktive Bewirtschaftung nicht nur wichtig für die Verantwortung gegenüber der Natur, sondern auch für die langfristige Entwicklung der Bestände. Ein Beispiel dafür ist das Durchforstungsprojekt am Vorderaignergut in Flachau, das zeigt, wie man mit klugen Entscheidungen und modernen Methoden optimal auf die Gegebenheiten reagieren kann.

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Ein weiterer spannender Aspekt sind die SmartForest Konferenzen, die bereits ins Leben gerufen wurden und die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis fördern. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, Lösungen für eine digitalisierte, innovative und nachhaltige Waldbewirtschaftung zu entwickeln. Die nächste Konferenz findet 2027 in Freising statt und verspricht, interdisziplinären Austausch und Vernetzung zu ermöglichen – ein absolutes Muss für alle, die im Wald tätig sind.

Die Herausforderungen des globalen Wandels können nur gemeinsam bewältigt werden. Mit neuen Technologien wie digitalen Zwillingen und Künstlicher Intelligenz wird ein effizienter Umgang mit den SmartForests möglich gemacht. Es ist spannend zu sehen, wie sich diese Entwicklungen auf die Zukunft der Waldbewirtschaftung auswirken werden!