In Salzburg tut sich was – und das ist nicht nur das jährliche Festspiel-Fieber, das die Stadt im Sommer überrollt. Das Land hat das Mobilitätskonzept „salzburg.mobil 2035“ vorgestellt, und es wird spannend, wie sich unsere Fortbewegung in den kommenden Jahren verändern wird. Ziel ist es, den PKW-Verkehr bis 2035 um satte 7 Prozent zu reduzieren, während gleichzeitig der öffentliche Verkehr um 2,2 Prozent und der Radverkehr um 2,6 Prozent zulegen soll. Ein klarer Plan, um die Stadt nicht nur grüner, sondern auch lebendiger zu gestalten!

Verkehrsreferent Stefan Schnöll hat betont, dass ein attraktives Angebot geschaffen werden muss, um die Menschen von ihren Autos wegzulocken. Das klingt nach einer Herausforderung, aber mit einem landesweiten Ausbau des Mikro-ÖV, der die erste und letzte Meile verbessern soll, könnte das klappen. Und auch die ländlichen Gebiete sollen nicht vergessen werden. Der Landesbaudirektor, Daniel Burtscher, hat darauf hingewiesen, wie wichtig die Erreichbarkeit dieser Regionen ist.

Konkrete Maßnahmen, die begeistern

Was sind nun die konkreten Schritte? Nun, eine Wiederbelebung der Pinzgauer Lokalbahn mit einem 30-Minuten-Takt bis Mittersill ist ein Anfang. Dazu kommt der Lückenschluss im Radwegsnetz und der Ausbau von Park & Ride und Bike & Ride – auf dass wir nicht mehr nach einem Parkplatz suchen müssen, sondern gleich auf den Zug oder das Rad umsteigen können. Aber wie so oft gibt es auch Streitpunkte. Der Radweg beim Borromäum in der Gaisbergstraße ist noch nicht geklärt und die Straße gilt nicht nur als Landesstraße, sondern auch als Gefahrenstelle, vor allem für junge Schülerinnen und Schüler.

Apropos Gaisbergstraße – das ist ja ein Klassiker unter den Verkehrsproblemen in Salzburg. Hier müssen Kompromisse gefunden werden, denn die Erhaltungskosten sind ein heißes Thema. Aber hey, wer will schon, dass unsere Kids bei ihrem Schulweg in Gefahr geraten? Das ist auch ein Punkt, der im neuen „Salzburger Mobilitätsplan 2040“ (SUMP) großen Raum einnimmt, der Anfang 2025 gestartet wurde. Auf die kommenden Stakeholder-Workshops kann man gespannt sein, in denen die Ziele und Strategien diskutiert werden sollen.

Ein Blick über die Grenzen hinaus

Die Herausforderung der Mobilität ist nicht nur ein lokales Thema. Wenn man über die Salzburger Grenzen hinausblickt, sieht man, wie wichtig es ist, auch umweltfreundliche Alternativen zu schaffen. In Deutschland etwa hat sich die Verkehrsleistung seit 1960 mehr als verdreifacht, was zu enormen Umweltbelastungen führt. Auch hierzulande ist die Sicherung der Mobilität für Menschen und Güter von zentraler Bedeutung, ohne dabei die Umwelt übermäßig zu belasten. Eine nachhaltige Verkehrspolitik ist also mehr als nur ein Schlagwort; sie ist eine Notwendigkeit!

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Das Ziel, die Treibhausgasemissionen zu senken, wird auch in Salzburg ganz oben auf die Agenda gesetzt – nicht nur durch das Reduzieren des PKW-Verkehrs, sondern durch eine umfassende Verkehrstrategie, die mehrere Maßnahmen umfasst. Von der Verlagerung auf umweltverträglichere Verkehrsträger bis hin zur Verbesserung der Energieeffizienz. Das ist eine Mammutaufgabe, aber mit der richtigen Planung und dem richtigen Willen ist sie nicht unmöglich.

So, meine lieben Salzburger, macht euch bereit für eine spannende Zeit. Die Mobilität der Zukunft wird nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch bunter und lebendiger. Und vielleicht – nur vielleicht – wird das Autofahren dann irgendwann zur Ausnahme und wir genießen die Freiheit beim Radeln oder beim Flanieren durch die Stadt.