Heute ist der 22.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die exportstarke Wirtschaft Salzburgs, die in den letzten Jahren trotz aller Widrigkeiten erstaunliche Widerstandskraft bewiesen hat. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2025 wurden Exporte im Gesamtwert von 9,9 Milliarden Euro erzielt, was einem Plus von 4,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein echter Grund zum Feiern für die Salzburger Unternehmen!

Deutschland bleibt ohne Zweifel der wichtigste Exportmarkt für Salzburg mit einem beeindruckenden Volumen von 3,6 Milliarden Euro und einem leichten Anstieg von 0,6 %. Italien folgt mit 896,5 Millionen Euro und einem bemerkenswerten Plus von 14,4 %. Auch Tschechien zeigt sich als stabiler Partner mit 874,9 Millionen Euro (+6,0 %). Der EU-Binnenmarkt ist für die Salzburger Exporte von zentraler Bedeutung, denn fast drei Viertel aller Exporte gehen in die Mitgliedstaaten. Das spricht für die enge wirtschaftliche Verflechtung innerhalb Europas.

Herausforderungen und Chancen

Doch es gibt auch Herausforderungen, die nicht ignoriert werden können. Die Exporte in die USA sind stark rückläufig, was mit einem Minus von 29,6 % auf 583,3 Millionen Euro einhergeht. Zum Glück konnten diese Rückgänge durch Erfolge in anderen Märkten, wie etwa Kanada (+24,0 %) und Brasilien (+28,2 %), mehr als ausgeglichen werden. Komischerweise hat sich Japan als echter Exportschlager entpuppt – hier steigen die Exporte um erstaunliche 64,0 % auf 72,2 Millionen Euro. Wer hätte das gedacht?

Die Branchenstruktur der Salzburger Exportwirtschaft ist dabei so breit gefächert, dass sie dabei hilft, Abhängigkeiten zu verringern und die Stabilität zu stärken. Besonders positiv entwickeln sich die Exporte in der Automobilwirtschaft, die mit 3,19 Milliarden Euro um 9,9 % gewachsen ist. Auch die Holz-, Zellstoff- und Werkstoffprodukte zeigen sich robust mit 1,34 Milliarden Euro (+4,9 %). Elektrotechnische Waren und Kunststoffwaren tragen ebenfalls zur positiven Bilanz bei – es läuft einfach!

Die Schattenseite

Allerdings gibt es auch Rückgänge zu verzeichnen, insbesondere bei Lebensmitteln und Getränken mit einem Rückgang auf 2,42 Milliarden Euro (-1,4 %) sowie in der Maschinen- und Anlagentechnik, die um 5,9 % auf 2,23 Milliarden Euro gesunken ist. Diese Entwicklungen sind alles andere als erfreulich und belasten die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Hohe Kosten und wachsende Regulierung setzen den Unternehmen zusätzlich zu, was die Luft für den Export immer dünner macht.

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Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen wollen, gibt es das ITGS-Tool (International Trade in Goods Statistics), das monatlich Handelsstatistiken bereitstellt. Die Berichte erscheinen periodisch und basieren auf sorgfältigen Erhebungen der Statistik. Diese Informationen sind nicht nur für Unternehmen interessant, sondern auch für alle, die sich für die wirtschaftlichen Entwicklungen im Land interessieren.

Die vorläufigen Ergebnisse des Außenhandels Österreichs für Dezember 2025 sind bereits veröffentlicht, und die Berichte sind in Tabellenform zugänglich – eine gute Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in die Handelsströme zu bekommen. Wer sich für die Statistiken interessiert, kann die Berichte sogar kostenlos herunterladen.

So zeigt sich, dass Salzburgs Exportwirtschaft trotz aller Herausforderungen eine bemerkenswerte Leistung vollbringt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Märkte entwickeln und welche neuen Chancen sich ergeben. Eines ist sicher: Die Salzburger Unternehmen sind stets bereit, sich den Herausforderungen der globalen Wirtschaft zu stellen.