Heute ist der 25.07.2026 und die Nachrichten aus der Wirtschaft sind mehr als erfreulich. In Österreich boomt die Gründung neuer Unternehmen! Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Zahl der Unternehmensgründungen um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und es wurden 21.718 neue Firmen ins Leben gerufen. Und das, ohne die Personenbetreuer:innen zu zählen! Ein kleiner, aber feiner Unterschied, der zeigt, dass die Unternehmerlandschaft in unserem schönen Land lebendiger denn je ist.

Im Jahr 2025 haben wir einen regelrechten Gründerboom erlebt, als knapp 40.000 neue Betriebe das Licht der Welt erblickten. Da fragt man sich: Was treibt die Menschen an, selbstständig zu werden? Laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sind es vor allem der Wunsch, eigene Chefin oder Chef zu sein (67,9 Prozent), und die Möglichkeit, die Zeit flexibler zu gestalten (67,6 Prozent). Das klingt doch nach einem Traum, den viele von uns haben!

Die Statistik spricht Bände

Die meisten Neugründungen kommen aus den Bereichen Gewerbe und Handwerk (37,8 Prozent), Information und Consulting (23,4 Prozent) sowie Handel (22,9 Prozent). Dabei sind 82,6 Prozent der neuen Firmen Einzelunternehmen – und was besonders erfreulich ist: 42,5 Prozent dieser Einzelunternehmen wurden von Frauen gegründet. Wow! Ein starkes Zeichen für Gleichstellung in der Wirtschaft.

Der Gründergeist weht nicht nur in den Städten, sondern auch in ländlichen Regionen. Über 40 Prozent der Gründer starten nebenberuflich. Das zeigt, dass viele Menschen den Mut haben, ihre Ideen zu verwirklichen, auch wenn sie noch einen Job haben, der ihnen Sicherheit bietet. Das Durchschnittsalter der Gründerinnen und Gründer liegt bei 36,6 Jahren – eine spannende Zeit, in der viele bereit sind, neue Wege zu gehen.

Doch trotz der positiven Entwicklung gibt es auch Herausforderungen. Die WKÖ weist darauf hin, dass Bürokratie oft als Hürde wahrgenommen wird. Um den Gründungsprozess zu erleichtern, wird ein zentraler digitaler „One-Stop-Shop“ für gewerbliche Gründungen gefordert. Das wäre doch eine feine Sache, oder? Außerdem gibt es den Vorschlag für einen Beteiligungsfreibetrag, der private Beteiligungen an Unternehmensgründungen von bis zu 100.000 Euro über fünf Jahre steuerlich absetzbar machen würde. Das könnte vielen jungen Unternehmern den Start erleichtern.

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Wirtschaftliche Impulse durch Neugründungen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Gründungen sind enorm. Im Jahr 2025 haben die neuen Unternehmen eine direkte Wertschöpfung von 3,33 Milliarden Euro erzeugt, und der Gesamteffekt beläuft sich auf 5,9 Milliarden Euro! Das bedeutet konkret, dass jede Euro, der direkt in diese Unternehmen fließt, zusätzlich 0,75 Euro in der Umgebung erzeugt. Beeindruckend, oder? Diese Neugründungen schaffen nicht nur neue Umsätze, sondern auch Arbeitsplätze – etwa 50.000 Stellen direkt und fast 70.000 im Gesamteffekt. Das sind echte Zahlen, die uns zeigen, wie wichtig diese Unternehmen für die Gesellschaft sind.

Ein großer Teil der gegründeten Unternehmen bleibt aktiv. Nach fünf Jahren sind noch etwa zwei Drittel bis 70 Prozent der Firmen am Markt. Das gibt Anlass zur Hoffnung – sie bringen frischen Wind, neue Ideen und schaffen Nachfrage. Aber, und das ist wichtig, sie können auch zu knapperen Arbeitskräften und steigendem Preisdruck führen. Ein Balanceakt, den es zu meistern gilt.

Für zukünftiges, nachhaltiges Wachstum sind Schritte wie die digitale Unternehmensgründung und bessere Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital entscheidend. Die Anhebung der Kleinunternehmergrenze und der schnelle Start des rot-weiß-roten Dachfonds könnten ebenfalls wichtige Hebel sein, um das Unternehmertum weiter zu fördern.

Österreich ist auf dem richtigen Weg! Und während wir hier in Salzburg auf die nächste Welle von Gründergeist hoffen, bleibt abzuwarten, welche innovativen Ideen uns die nächsten Unternehmensgründer:innen präsentieren werden. Ein bisschen Aufregung in der Luft, oder?