Die große Aufregung um Google und die EU nimmt kein Ende! In einem aktuellen Bericht des „Handelsblatt“ wird enthüllt, dass die EU plant, eine Rekordstrafe in hoher dreistelliger Millionenhöhe gegen Google zu verhängen. Ein ziemlicher Hammer, wenn man bedenkt, dass das die höchste Strafe wäre, die die EU bisher wegen eines Verstoßes gegen den Digital Markets Act (DMA) aussprechen würde. Die offizielle Verkündung der Entscheidung soll noch vor der Sommerpause erfolgen, und es ist Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die das letzte Wort hat. Man fragt sich, was da wohl noch auf uns zukommt!

Das Verfahren dreht sich um einen schwerwiegenden Verstoß gegen den DMA, der darauf abzielt, das Kartellrecht zu verschärfen. Ein zentraler Punkt: Google wird vorgeworfen, eigene Dienste in der Onlinesuche zu bevorzugen – das klingt ganz nach einem klassischen Fall von Wettbewerbsverzerrung. Die EU betont dabei, dass eine hohe Strafe allein nicht ausreicht, um die Probleme für Unternehmen und Bürger zu lösen. Gespräche mit Google über die Einhaltung der Vorschriften laufen bereits, und Google selbst hat erklärt, dass man bestrebt sei, die Untersuchung schnell abzuschließen. In der Zwischenzeit hat das Unternehmen bereits Anpassungen an seiner Suchfunktion vorgenommen.

Wettbewerbsregeln und hohe Strafen

Doch das ist nicht alles. Im Mai 2026 wurde Google eine Strafe von 2,95 Milliarden Euro wegen Verstößen gegen Wettbewerbsregeln im Werbegeschäft auferlegt. Die EU hat hier festgestellt, dass Google seit 2014 eine marktbeherrschende Stellung einnimmt und diese missbraucht. Besonders brisant ist der Verdacht auf einen Interessenkonflikt: Google schaltet nicht nur Werbung, sondern vermittelt auch zwischen Werbetreibenden und Anbietern von Werbeplätzen. Wenn man sich das so überlegt, wird einem klar, wie kompliziert die Lage ist.

Die EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera hat gefordert, dass Google ernsthafte Lösungen für diese Interessenkonflikte finden muss. Google selbst kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen und bezeichnete die Strafe als „falsch“. Man könnte fast meinen, die Sache wird noch eine Weile spannend bleiben. Immerhin hat Google jetzt 60 Tage Zeit, um Anpassungen seines Geschäftsmodells vorzunehmen. Dabei sind die Ermittlungen im „Google Adtech“-Fall bereits 2021 gestartet — das gibt einem schon zu denken.

Die Rolle der Medien und weitere Verfahren

Parallel dazu hat die EU-Kommission ein weiteres Verfahren gegen Alphabet, den Mutterkonzern von Google, eröffnet. Dieses Mal geht es um den Verdacht, dass Google bestimmte Nachrichten-Websites in den Suchergebnissen diskriminiert. Hierbei ist der DMA von zentraler Bedeutung, denn er verbietet großen Online-Diensten, ihre Marktmacht zum Nachteil des Wettbewerbs zu missbrauchen. Google wird als „Gatekeeper“ eingestuft und hat damit besondere Anforderungen an die Fairness der Suchergebnisse zu erfüllen. Die Einführung einer neuen Spam-Richtlinie könnte die Sichtbarkeit von Nachrichten-Websites zusätzlich gefährden, wenn deren Inhalte fälschlicherweise als Spam eingestuft werden.

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Das Ganze könnte dazu führen, dass viele Nachrichten-Websites mit einem dramatischen Rückgang bei den Besucherzahlen und den damit verbundenen Einnahmen konfrontiert werden. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Die Kommission hat keine konkreten Zahlen zu betroffenen Medien oder deren Einnahmeverlusten veröffentlicht, aber die Sorge ist groß, dass diese Fehlentscheidungen massive Auswirkungen auf die Medienlandschaft haben könnten.

In der Summe zeigt sich, dass die EU mit Schärfe gegen Google vorgeht. Ob die Maßnahmen tatsächlich zum gewünschten Ziel führen, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Die Aufregung um Google wird uns noch eine ganze Zeit beschäftigen!