Heute ist der 10.07.2026 und die Bewerbungsgespräche für die Führungspositionen beim ORF stehen vor der Tür. Wer hätte gedacht, dass das alles so spannend wird? Die Frist für die Bewerbungen auf die vier Zentral- und neun Landesdirektionen des ORF endet am Mittwochabend. Da kann man sicher sein, dass viele Last-Minute-Bewerbungen eingehen. Das ist fast schon Tradition! Aber was steckt hinter den Kulissen?

Die Ausschreibung hat strenge Kriterien: mindestens fünf Jahre relevante Berufs- und Führungserfahrung sowie ein Studium in Recht, Wirtschaft oder Medienmanagement. Während einige Kandidaten wie Lisa Totzauer, Doroteja Gradištanac und Kathrin Zierhut-Kunz bereits auf dem Schirm sind, sind offene Bekenntnisse zur Kandidatur eher rar gesät. Klar, es gibt auch die Ausnahme, Programmchefin Stefanie Groiss-Horowitz und Medienberater Matthias Settele haben sich geäußert. Aber wo bleibt der Rest der Bewerber? Man fragt sich, ob die Suche nach frischem Wind beim ORF wirklich fruchtet.

Ein Blick auf die Kandidaten

Die Liste der potenziellen Kandidaten ist bemerkenswert. Neben den bereits genannten finden wir auch Eva Schindlauer, die im Finanzbereich tätig ist, und Harald Kräuter aus der Technik. Auf Landesebene könnten Nadja Bernhard aus der Steiermark, Raffaela Schaidreiter aus Salzburg und Susanne Schnabl aus Kärnten ins Spiel kommen. Doch es gibt ein paar Hürden: Bernhard hat keine Führungserfahrung, und bei Schaidreiter sowie Schnabl könnte es an der Leitungserfahrung mangeln. Wer wird da am Ende das Rennen machen?

Die neue Führungsspitze des ORF hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Ein 50%iger Frauenanteil in den regionalen Filialen soll angestrebt werden, und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wenn man den General als 14. Direktor in die Berechnung miteinbezieht, könnte das durchaus spannend werden. In Tirol scheint Esther Mitterstieler als gesetzt, während Edgar Weinzettl in Wien und Klaus Obereder in Oberösterreich ebenfalls gute Karten haben. Aber was ist mit den Pensionsfällen in Salzburg, Kärnten und Steiermark? Hier wird es sicher auch Veränderungen geben.

Die Suche nach dem neuen Generaldirektor

Der Posten des Generaldirektors ist ein weiteres heißes Eisen. Die öffentliche Ausschreibung startet am 20. März 2026 und endet am 17. April 2026. Das klingt nach einer Menge Vorbereitung für alle, die sich bewerben wollen! Die Anforderungen sind hoch, denn neben einem aussagekräftigen Lebenslauf müssen auch konkrete Eignungsgründe und ein Konzept für den ORF vorgelegt werden. Die Aufgaben des neuen Direktors sind ebenfalls nicht zu unterschätzen: die Führung der Geschäfte und die Vertretung des ORF gerichtlich und außergerichtlich. Das sind ja ganz schön große Schuhe, die da zu füllen sind.

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Besonders erfreulich ist, dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind. Ein Schritt in die richtige Richtung! Und das, obwohl die Ausschreibung auch Formulierungen enthält, die eine breite Bewerberauswahl ermöglichen. Vielleicht sehen wir ja bald frische Gesichter, die mit innovativen Ideen das Publikum begeistern. Wenn ich an die Herausforderungen denke, die auf den neuen Generaldirektor warten – der nationale und internationale Medienmarkt ist kein Zuckerschlecken. Und das wird spannend zu beobachten sein!

Die Bestellungsverfahren sind klar geregelt, und die Eignung wird durch ein Hearing geprüft, das am Tag der Bestellung stattfinden wird. Es bleibt abzuwarten, wer sich letztendlich durchsetzen kann. Die Funktionsperiode läuft bis zum 31.12.2026, und die Vertragsgestaltung soll unter Berücksichtigung eines internationalen Vergleichs und der Vorgaben der Vergütungsarbeitsgruppe erfolgen. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln – und vielleicht gibt es ja bald eine neue, aufregende Ära beim ORF!