Die traditionelle Mundartveranstaltung „Bald hinum, bald herum“ hat kürzlich im Florianisaal in Weißbach bei Lofer für Begeisterung gesorgt. Es war wirklich ein Fest der Sprache und Musik, das die Herzen der Besucher höher schlagen ließ. Seit nunmehr 25 Jahren wird dieses Event im Wechsel zwischen Salzburg und Bayern gefeiert – eine echte Tradition, die Brücken zwischen Kulturen schlägt. In diesem Jahr traten unter anderem Gustl Lex und Siegi Götze aus Bayern sowie die heimischen Talente Max Faistauer, Maria Junger, Gundi Egger und Gerlinde Allmayer auf. Die Vielfalt der Darbietungen bot für jeden Geschmack etwas und sorgte für ein harmonisches Miteinander.

Die musikalische Begleitung übernahm die Gruppe „Kidlbeisser“ der TMK Weißbach bei Lofer, die mit ihren Klängen die Zuhörer in eine andere Welt entführten. Man konnte förmlich die Begeisterung spüren, als das Publikum mitklatschte und mitsang. Das Lachen hallte durch den Saal, und man merkte, wie die Darbietungen die Menschen zusammenbrachten. Norbert Meindl, der Bürgermeister von Lofer und EUREGIO-Vizepräsident, war ebenfalls unter den Gästen und würdigte die Veranstaltung mit ein paar herzlichen Worten. Es ist schön zu sehen, wie solche Events die Gemeinschaft stärken und ein Gefühl von Heimat schaffen.

Ein Fest der Gemeinschaft

Die Organisation lag in den Händen von Bildungswerkleiterin Christine Haitzmann, die tatkräftige Unterstützung von Gerlinde Allmayer erhielt. Ihre Mühen haben sich wahrlich gelohnt! Die Veranstaltung wurde durch eine Förderung der EUREGIO Salzburg–Berchtesgadener Land–Traunstein ermöglicht, was zeigt, wie wichtig solche kulturellen Ereignisse für die Region sind. Es ist einfach schön zu sehen, dass die Mundart und die Traditionen lebendig gehalten werden, und zwar nicht nur in der Musik, sondern auch im Austausch der Menschen untereinander.

Wenn man die Atmosphäre im Florianisaal erlebte, spürte man, dass dies mehr war als nur eine Veranstaltung. Es war ein Fest, das Erinnerungen schuf, die man nicht so schnell vergessen wird. Die Lieder und Geschichten, die da erzählt wurden, sind Teil einer lebendigen Kultur. In einer Zeit, in der die Gesellschaft oft schnelllebig und hektisch ist, ist es wichtig, solche Anlässe zu feiern und die Wurzeln zu ehren. Und das Ganze in einem so gemütlichen Rahmen – einfach herrlich!

Neue Wege für zukünftige Veranstaltungen

Solche Veranstaltungen sind nicht nur eine Freude für die Anwesenden, sie tragen auch zur Stärkung der Gemeinschaft bei. In einer Zeit, in der digitale Medien und Online-Events immer präsenter werden, ist die Rückkehr zu persönlichen Begegnungen und Traditionen ein wichtiger Schritt. Wenn man sich überlegt, dass man für den Erhalt der Kultur auch seine Daten angeben muss, um über zukünftige Veranstaltungen informiert zu werden, ist das schon ein bisschen absurd. Jeder muss für sich den richtigen Weg finden, um am Puls der Zeit zu bleiben, ohne seine Wurzeln zu verlieren – aber das ist ein Thema für ein anderes Mal. Vielleicht kann man ja auch bei der nächsten Mundartveranstaltung wieder einen Schritt in die richtige Richtung machen.

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