In der kleinen, aber feinen Volksschule Unternberg im Lungau wird gerade ein großes Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gesetzt. Neulich haben sie den Beitritt zum Klimabündnis Salzburg verkündet – ein Schritt, der nicht nur die Schulräume erhellt, sondern auch die Zukunft unserer Kinder. Direktor Josef Schlick ist Feuer und Flamme für die Idee, dass Klimaschutz nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebte Praxis im Schulalltag. Es geht darum, den Kids zu zeigen, dass sie Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen können.

Der Anstoß für diesen wichtigen Schritt kam von der Euregio-Ausstellung „Coole Kids für prima Klima“. Diese Ausstellung hat die Kinder nicht nur zum Staunen gebracht, sondern sie auch dazu animiert, viele Fragen zu stellen – Fragen über unbewussten Umweltschutz und die Probleme der Umweltverschmutzung. Es ist echt spannend zu sehen, wie engagiert die Kinder sind und wie sie die Themen Umweltschutz und Klimawandel anpacken. Und das Beste: Die Volksschule Unternberg plant, jährlich neue Klimaschutz-Initiativen ins Leben zu rufen, um diese Begeisterung weiter zu fördern.

Nachhaltigkeit im Schulalltag

In der Schule wird Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch ganz praktisch gelebt. Die Volksschule ist tief in der Gemeinde verwurzelt, die Teil der KEM Lungau ist. Hier wird nicht nur über Klimaschutz geredet, sondern auch aktiv daran gearbeitet. Regionale Klimaschutzprojekte unterstützen die Schule und ergänzen ihre Bemühungen. Und das Klimabündnis Salzburg ist dabei ein wichtiger Partner, der mit pädagogischen Materialien und Kampagnen zur Seite steht.

Doch das ist noch nicht alles. Bildung spielt eine entscheidende Rolle im Klimaschutz, und das nicht nur in Salzburg. In Hessen zum Beispiel hat man einen neuen Klimaplan aufgesetzt, der darauf abzielt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Das bedeutet, dass die Region nur so viele Treibhausgase produzieren will, wie sie kompensieren kann. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Beitrag aller Bürger gefragt. Wissen über den Klimawandel, innovative Ansätze und der Wille zur nachhaltigen Entwicklung sind dabei essenziell.

Klimabildung für die Zukunft

Klimawandel und Artensterben – das sind die großen Themen unserer Zeit. Schulen stehen in der Verantwortung, Kinder und Jugendliche auf diese Herausforderungen vorzubereiten und ihnen die nötigen Handlungskompetenzen zu vermitteln. Gudrun Spahn-Skrotzki hebt die Bedeutung der Klimabildung im Unterricht hervor. Es gibt viele Ansätze, wie Klimabildung in der schulischen Praxis umgesetzt werden kann. Von der Integration in verschiedene Klassenstufen und Fächer bis hin zur Nutzung von außerschulischen Lernorten – die Möglichkeiten sind vielfältig und spannend.

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Und was macht das Ganze so besonders? Die Volksschule Unternberg ist Teil dieser Bewegung, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Fokus rückt. Das Engagement hier ist nicht nur lokal, sondern auch Teil eines größeren Ganzen, das sich mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinandersetzt. Hier wird nicht nur gelehrt, sondern auch konkret gehandelt. Ein Schritt in die richtige Richtung, um unsere Welt für die kommenden Generationen ein Stückchen besser zu machen.