Heute, am 19. Juli 2026, sind die Klänge der Good Hope School aus Hongkong noch immer in der Luft. Es war eine aufregende Zeit, als rund 90 talentierte Schülerinnen und Lehrkräfte im Rahmen einer Konzert- und Bildungsreise nach Europa reisten. Diese Reise war nicht nur eine musikalische Expedition, sondern auch ein bedeutsamer Teil der Feierlichkeiten zum 55. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und China. Die Organisation des Österreichisch-Chinesischen Festes der Profunden Künste (ACPAF) hat hier wahrlich Großes geleistet.

Von München über Stuttgart bis nach Salzburg und Wien – die Reise war ein wahrhaft musikalisches Abenteuer. Die Delegation, geleitet von Dr. Gary James Harfitt, dem Schulleiter, und unterstützt von Paul Chow und Eva Leung, war voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Die ersten Takte erklangen bereits am 26. Juni im Beethoven-Saal der Stuttgarter Liederhalle, wo sie gemeinsam mit dem Jungen Streichorchester Weil im Schönbuch und dem Albert Einstein Gymnasium Orchestra auftraten. Ein Auftakt, der die Herzen der Zuhörer im Sturm eroberte!

Musikalische Höhepunkte in Salzburg

In Salzburg, zwischen dem 28. und 30. Juni, fanden die Proben und musikalischen Begegnungen mit dem Mozart Kinderorchester und der Orchesterakademie Salzburg statt. Hier wurde das Zusammenspiel zwischen chinesischer und westlicher Musik besonders deutlich. Am 29. Juni schließlich erreichte die Reise ihren Höhepunkt: Das „ACPAF 2026 Jubiläumskonzert“ im Salzburg Congress. Bürgermeister Bernhard Auinger und weitere Ehrengäste wie Jenny Schaden und Mag. Thomas Aichhorn würdigten in ihren Grußworten die Entwicklung der österreichisch-chinesischen Beziehungen, was dem Abend eine besondere Note verlieh.

In diesem feierlichen Rahmen wurden auch Ehrungen verliehen. Prof. Jakob Gruchmann-Bernau erhielt den International Award, Wong Chi-wah wurde für seine herausragende Führung ausgezeichnet, und Eva Leung wurde für ihren außergewöhnlichen Beitrag geehrt. Solisten wie Prof. Luz Leskowitz an der Violine, Mag. Lilly Zhang-Sowa am Klavier und Gabriel Tsang am Cello begeisterten mit ihren Darbietungen von Werken sowohl von Mozart als auch von chinesischen Komponisten. Die Verschmelzung der Musikstile war einfach magisch.

Kulturelle Verbindungen stärken

Die gesamte Reise hatte ein klares Ziel: die Stärkung der kulturellen Beziehungen und der internationale Austausch zwischen Österreich und China. Am Ende stand ein Empfang in der chinesischen Botschaft in Österreich, bei dem die Delegation weitere chinesische Werke präsentierte. Ein Moment, der die Brücke zwischen den Kulturen noch einmal verstärkte.

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Es ist klar, dass das ACPAFA mit dieser Reise nicht nur einen einmaligen Erfolg feiern konnte. Die Organisation plant bereits weitere internationale Projekte, die sich auf die Förderung junger Menschen und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern konzentrieren werden. Man darf gespannt sein, welche weiteren musikalischen Reisen uns in Zukunft erwarten – die Vorfreude ist auf jeden Fall groß!