In Wald im Pinzgau tut sich 2023 so einiges! Bürgermeister Michael Obermoser hat sich eine ganze Liste an Bau- und Modernisierungsprojekten vorgenommen, die die Gemeinde nicht nur aufpeppen, sondern auch für die Zukunft rüsten sollen. Da wäre beispielsweise die Modernisierung des Bau- und Recyclinghofes zu erwähnen. Ein echter Schritt in die richtige Richtung, denn die Abfallwirtschaft ist ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Auch bei den Gemeindeobjekten soll kräftig Hand angelegt werden. Das Kristallbad, das bei den Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt ist, wird ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Und das sind ja nicht die einzigen Pläne!
Neue, moderne Buswartehäuschen sind in der Pipeline. Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, aber das sind die Details, die das Leben ein Stück angenehmer machen. Und dann gibt es noch die Erneuerung der Trinkwasserleitung im Ortsteil Königsleiten – ein absolutes Muss! Schließlich will man ja nicht, dass das Wasser aus dem Hahn nach Chlor schmeckt. Doch trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es auch Herausforderungen, die die Gemeinde zu meistern hat. Sinkende Geburtenzahlen und Bevölkerungsschwund sind Themen, die nicht einfach wegzudiskutieren sind. Umso wichtiger ist die Beschlussfassung des neuen räumlichen Entwicklungskonzepts, das die Weichen für die nächsten Jahre stellen soll.
Hochwasser- und Murenschutz im Fokus
Ein großes Thema, das die Gemeinde beschäftigt, sind die Fragen rund um den Hochwasser- und Murenschutz. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es unerlässlich, sich mit solchen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Hier kommt der Aspekt des natürlichen Hochwasserschutzes ins Spiel. Ufernahe Deiche haben in der Vergangenheit viele Überschwemmungsflächen von Flüssen abgeschnitten. Nur noch 20 Prozent dieser Flächen sind an großen Strömen wie Rhein oder Donau vorhanden. Um dem entgegenzuwirken, sind Hochwasserretentionsflächen wichtig, die das Wasser zwischenspeichern und zurückhalten können. Diese Maßnahmen sind nicht nur für den Hochwasserschutz entscheidend, sondern stärken auch die Ökosystemleistungen von Fließgewässern. Mehr Platz für die Natur? Ja, bitte!
Bürgermeister Obermoser hebt den starken Zusammenhalt der Bevölkerung hervor. Das Engagement der Bürger in der „Zukunftsschmiede Wald im Pinzgau“ zeigt, dass die Menschen bereit sind, aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken. Es ist schön zu beobachten, wie sich die Dorfgemeinschaft zusammenschließt und gemeinsam an einem Strang zieht. Obermoser selbst betont seine enge Verbundenheit mit der Gemeinde. Das merkt man ihm an, und das ist auch wichtig, um die Menschen mit ins Boot zu holen.
Städtebauförderung und nachhaltige Entwicklung
Eine weitere wichtige Unterstützung kommt durch die Städtebauförderung von Bund und Ländern, die darauf abzielt, Transformationsprozesse zu bewältigen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Es geht nicht nur darum, die Infrastruktur zu modernisieren, sondern auch um die Schaffung attraktiver Orte für Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Dabei ist es entscheidend, die unterschiedlichen Entwicklungen innerhalb der Gemeinde zu berücksichtigen. Es gibt aufstrebende Quartiere und andere, die vielleicht eine Auffrischung benötigen.
Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ist ein Beispiel für solche unterstützenden Maßnahmen. Hierbei wird nicht nur der Umbau von Bestandsgebäuden gefördert, sondern auch die Verbesserung des öffentlichen Raums. So können Fußgänger und Radfahrer profitieren, was gerade in einer touristisch geprägten Region wie dem Pinzgau von großer Bedeutung ist. Und wenn dabei noch Brachflächen revitalisiert werden können, um Platz für neuen Wohnraum zu schaffen – umso besser! Das ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sicherstellt, dass die Gemeinde zukunftsfähig bleibt.
Am Ende des Tages bleibt zu hoffen, dass all diese Maßnahmen ihre positive Wirkung entfalten und Wald im Pinzgau sich weiterentwickelt. Denn eine lebendige Gemeinde braucht nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch das Herz ihrer Bürger. Und genau das scheint hier zu blühen!
