Heute ist der 13. Juni 2026 und die Luft in Leogang, Pinzgau, ist zum Schneiden dick von der Begeisterung der Fans. Beim Downhill-Finale des Mountainbike-Worldcups wird nicht nur um die besten Plätze gerangelt, sondern auch um die besten Geschichten, die unter den Zuschauern erzählt werden. Ein Fest aus Sport und Party, wo die Grenzen zwischen Adrenalin und Feierlaune verschwimmen. Die Zuschauer sind wild drauf und lassen sich die Stimmung nicht verderben. Ein gewisser Jakob aus Bayern hat schon acht Bier intus und Dominik aus Tübingen ist hier, um die Nacht durchzufeiern. Was für ein Spektakel!

Die Begeisterung ist ansteckend. Man hört von überall fröhliches Lachen und Geschrei, während die Mountainbiker über die anspruchsvollen Strecken fliegen. Und während die einen mit dem Feiern beschäftigt sind, versuchen andere, die Fachbegriffe des Sports zu entwirren. Ein Wort sorgt für Verwirrung: „Whip“. Das hat nicht jeder gleich verstanden – da ist ein bisschen Nachhilfe gefragt! Aber lokale Begriffe wie „Bock“ und „owi-fetzen“ kommen gut an und werden munter verwendet.

Vali Höll triumphiert

Inmitten dieser lebhaften Atmosphäre hat die lokale Heldin, Vali Höll, erneut bewiesen, dass sie die Königin des Downhills ist. Mit einem eindrucksvollen Lauf sichert sie sich den ersten Platz und lässt dabei die Konkurrenz hinter sich. Marine Cabirou aus Frankreich und Anna Newkirk aus den USA folgen auf den Plätzen zwei und drei, aber der Abstand zu Höll ist deutlich. Die Zeiten sprechen eine klare Sprache: Höll, die bereits mehrmals die Weltmeisterschaft gewonnen hat, scheint unbesiegbar zu sein. Es ist eine wahre Freude, ihr beim Rennen zuzusehen; ihr Können ist einfach atemberaubend.

Das Event ist Teil des größeren Kalenders des Downhill World Cup 2026, der insgesamt neun Rennen umfasst. Zunächst geht es Ende Mai nach Loudenvielle-Peyragudes in Frankreich, gefolgt von weiteren spannenden Stationen wie Lenzerheide in der Schweiz und Whistler in Kanada im September. Und das erste Mal wird auch in Südkorea ein Rennen stattfinden – eine Premiere, die die Fans schon jetzt heiß erwarten. Der Downhill World Cup ist ein wahres Fest für die Mountainbike-Community, und Leogang hat sich als einer der Höhepunkte etabliert.

Die Erfolge von Vali Höll

Vali Höll, geboren am 11. Dezember 2001 in Salzburg, ist nicht nur ein lokales Talent, sondern eine internationale Größe im Mountainbikesport. Ihre Karriere begann im zarten Alter von 12 Jahren. Bereits mit 13 Jahren hatte sie ihren ersten Sponsorenvertrag in der Tasche. Ihr Talent ist unübersehbar: Sie hat zahlreiche Meistertitel errungen, darunter die Weltmeisterschaften im Downhill von 2022 bis 2025 und die Gesamtwertung des Weltcups in den Jahren 2021, 2023, 2024 und 2025. Mit ihrem Team, COMMENCAL / SCHWALBE by LES ORRES, fährt sie auf den besten Strecken der Welt und bleibt dabei immer am Puls der Zeit.

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Ehrlich gesagt, es ist eine Freude, ihre Entwicklung zu verfolgen. Von der Junioren-Weltmeisterin bis zur Elite-Weltmeisterin – ihre Geschichte ist inspirierend. Und wie sie mit ihrer Partnerin, der Schweizer Freeski-Olympiasiegerin Mathilde Gremaud, in Innsbruck lebt, zeigt, dass auch im Sport das Private nicht zu kurz kommt.

Die Kombination aus Leidenschaft, Talent und harter Arbeit hat sie dorthin gebracht, wo sie heute ist. Und während die Feierlichkeiten in Leogang weitergehen, wird klar: Vali Höll ist nicht nur eine Athletin, sondern ein Symbol für die nächste Generation im Mountainbikesport.