Heute ist der 2.05.2026 und die Mountainbike-Welt hat ihre Augen auf die Salzburgerin Vali Höll gerichtet. Die talentierte Athletin aus Saalbach hat den Saisonstart in Südkorea für sich entschieden. Mit einer beeindruckenden Zeit von 3:14,778 Minuten sicherte sie sich den ersten Platz im Finale in MonaYongPyong und ließ dabei ihre Konkurrentinnen hinter sich. Die nächste Verfolgerin, Gloria Scarsi aus Italien, musste sich mit einem Rückstand von 0,573 Sekunden begnügen, während die Französin Myriam Nicole den dritten Platz belegte, 1,751 Sekunden hinter Höll.

Vali Höll, die vierfache Weltcupsiegerin und Weltmeisterin, hat in der Qualifikation zwar nur Platz sechs erreicht, doch der Wettkampf im Finale zeigte, dass in der Athletin noch viel Potenzial steckt. Nach einem schwierigen Jahr, in dem ihr Team YT Insolvenz anmeldete, hat sie den Wechsel zu Commencal, einem andorranischen Rennstall, vollzogen und schnell zu ihrer Form gefunden. Auch die weiteren Platzierungen im Rennen waren beeindruckend: Harriet Harnden aus Großbritannien wurde Vierte, gefolgt von Valentina Roa Sanchez aus Kolumbien und Sacha Earnest aus Neuseeland.

Ein neues Kapitel für Vali Höll

Der Saisonauftakt in Südkorea markiert für Höll nicht nur einen sportlichen Erfolg, sondern auch einen Neuanfang. Die Salzburgerin hat in der vergangenen Saison sieben Mal auf dem Podium gestanden und ihre Erfolge in einem Land gefeiert, in dem Mountainbiken abseits von Bikeparks weitgehend illegal ist. Trotz ihrer Erfolge in Österreich ist sie in den USA und Kanada bekannter, was sie auch auf die fehlende Popularität des Sports in ihrer Heimat zurückführt. In einem Interview äußerte sie: „Die Leute in Kanada kennen mich besser als in Österreich.“

Vali Höll kündigte zudem einen Teamwechsel für die kommende Saison an und plant den Einsatz eines neuen Bikes. Ihre Managerin führt die Vertragsverhandlungen, während sie sich voll und ganz auf ihre Rennen konzentriert. Das Regenbogentrikot, das sie nach ihrem Sieg bei den Weltmeisterschaften trägt, bezeichnet sie als „Ritterschlag“ und eine Bestätigung ihrer harten Arbeit.

Zukunftsvisionen und Herausforderungen

In den kommenden Monaten wird Höll nicht nur auf den Rennstrecken aktiv sein, sondern auch mehr Zeit in ihr Studium der „Business Administration und Sport“ investieren. Ihre Familie und Freunde, besonders ihr bester Freund Devid Botter, unterstützen sie dabei, während ihre Freundin Mathilde Gremaud, eine Olympiasiegerin, einen positiven Einfluss auf ihren Gemütszustand hat. Für Höll ist klar, dass sie nach der Saison entspannen möchte, um gestärkt in die nächste Herausforderung zu starten.

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Mit dem Blick auf die Mountainbike-Infrastruktur in Österreich sieht Höll Potenzial, den Sport ins Mainstream-Bewusstsein zu rücken und die Popularität zu steigern. Im Dezember beginnt ihr Training in Portugal, wo sie auch einen Videodreh mit ihrem neuen Team plant. Vali Höll ist bereit, die nächste Stufe ihrer Karriere zu erklimmen und die Herzen der Fans zu erobern.

Für weitere Informationen über Vali Höll und ihren beeindruckenden Werdegang, besuchen Sie bitte diese Seite und hier.