Am Donnerstagabend, dem 9. April 2026, wurde im Salzburger Terminal 2 wieder einmal der goldene Löwe verliehen, und die Stimmung war so strahlend wie der Sonnenuntergang über der Festung Hohensalzburg. Bei der diesjährigen Leonidas-Gala wurden die herausragenden Sportler:innen des Landes geehrt, und die beiden Gewinner, Jan Hörl und Teresa Stadlober, zogen alle Blicke auf sich. Jan Hörl, der im Skispringen glänzte, konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen und holte sich den goldenen Löwen zum zweiten Mal in Folge.
Der 24-Jährige, der kürzlich Olympia-Gold im Super-Team gemeinsam mit Stephan Embacher gewann, stellte erneut sein großes Talent unter Beweis. In der Kategorie Fußball wurde Konrad Laimer mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet, während Matěj Švancer (Freestyle) und Luka Mladenovic (Schwimmen) ex aequo den dritten Platz belegten. Auf der Seite der Damen erlebte Teresa Stadlober einen glanzvollen Abend, als sie den goldenen Löwen im Langlauf entgegennahm und damit die drei Jahre währende Dominanz von Valentina Höll im Mountainbike beendete.
Herausragende Leistungen im Sport
Teresa Stadlober konnte sich über ihren beeindruckenden zweiten Platz bei der Tour de Ski freuen, wo sie zudem die Bergwertung gewann. Valentina Höll musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, während die Bronzemedaille an Stella Hemetsberger im Kickboxen ging. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Hermann Stadler, der als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde, nachdem er die U17-Fußballnationalmannschaft ins WM-Finale führte. Plamen Ryaskov (Schwimmen) und Lisa Alzner (Fußball) folgten ihm auf den Plätzen zwei und drei.
Ein ganz besonderer Moment war die Auszeichnung von Christian Zawieschitzky, der den Publikumspreis erhielt, nachdem er als erste Spieler in der Bundesliga und im Europacup Minuten gesammelt hatte. Auch Johannes Moser wurde für seine Leistung als Rookie des Jahres ausgezeichnet.
Ehrungen für Lebenswerke
Die Gala war nicht nur eine Feier der Erfolge des vergangenen Jahres, sondern auch eine Hommage an die Mannschaft von Austria Salzburg aus dem Jahr 1994, die für ihr Lebenswerk geehrt wurde. Die Jury, bestehend aus zehn Mitgliedern, darunter bekannte Gesichter wie Christopher Pöhl vom ORF und Felix Gottwald, hatte die schwierige Aufgabe, die besten Sportler:innen des Jahres auszuwählen und den Löwen zu vergeben.
Die Auszeichnungen der Leonidas-Gala haben Tradition und spiegeln die beeindruckenden Leistungen wider, die Sportler:innen aus Salzburg Jahr für Jahr im nationalen und internationalen Wettbewerb zeigen. In den letzten Jahren haben wir außergewöhnliche Talente erlebt, wie Leo Neugebauer, der 2025 den Titel im Zehnkampf holte, und Denise Herrmann-Wick, die im Biathlon glänzte. Auch die Basketball-Nationalmannschaft der Männer und Lara Broich im Tischtennis haben in den letzten Jahren für Furore gesorgt. Die Liste der ausgezeichneten Sportler:innen ist lang und zeugt von der Vielfalt und dem Engagement, die im österreichischen Sport zu finden sind.
Die Ehrungen der vergangenen Jahre zeigen, wie dynamisch und abwechslungsreich die Sportlandschaft ist. Jedes Jahr kommen neue Talente dazu, und jeder von ihnen hat die Chance, in die Fußstapfen der Großen zu treten. Die heutige Gala hat einmal mehr bewiesen, dass der Sport in Salzburg lebendig ist und eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielt.
Für weitere Informationen über die Sportler des Jahres, werfen Sie einen Blick auf die Liste der Sportler des Jahres.