Heute ist ein großer Tag für den Sport in Salzburg! Die „Landessportstrategie 2036“ wurde offiziell veröffentlicht, und das im ULSZ Rif, einem Ort, der wie geschaffen dafür ist, mit frischem Wind in die sportlichen Belange des Bundeslandes zu starten. Diese Strategie hat sich ein klares Ziel gesetzt: die Verbesserung der Bedingungen für Salzburger Vereine und Hobbysportler:innen. Das bedeutet nicht nur leichtere Zugänge zu Sportstätten, sondern auch eine digitale Revolution, die die Bürokratie auf ein Minimum reduziert.
Ein Online-Förderportal wird eingeführt, und das ist nur der Anfang. Digitale Buchungssysteme für Sportplätze stehen ebenfalls auf der Agenda. 62% der Salzburger sehen ihr Bundesland als „Sportland“ – das ist doch ein starkes Zeichen! Der Fokus liegt dabei auf Breiten-, Freizeit- und Vereinssport, während der Spitzensport erst ab 2027 in den Vordergrund rückt. Es wird ein landesweites Qualifizierungsprogramm für Vereinsfunktionäre geben, das die Strukturen im organisierten Sport nachhaltig stärken soll.
Einblicke in die Datenerhebung
Wie kam es zu dieser umfassenden Strategie? Ein Team der Universität Salzburg hat im Sommer zahlreiche Dokumente und Literatur analysiert, um einen klaren Überblick über die bestehenden Strukturen und Trends zu bekommen. Ab Ende Oktober 2024 werden 500 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren in Salzburg befragt. Themen wie Sport- und Bewegungsverhalten, Angebote und der Stellenwert des Sports stehen auf der Agenda. Das klingt spannend, oder? Mitte November 2024 folgt dann die Befragung der Sportvereine und Verbände. Es wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die aufzeigt, wo wir stehen und welche Herausforderungen es gibt.
Die Teilnahme an diesen Befragungen ist von großer Bedeutung – nur so kann ein solides Fundament für die nächsten Schritte im Jahr 2025 geschaffen werden. Die Ergebnisse dieser Erhebungen werden uns helfen, die Sportlandschaft gezielt zu gestalten und zu verbessern. Es ist ein partizipativer Prozess, der auch die Analyse bestehender Sportstrategien anderer Bundesländer und Nationen einbezieht. Da wird ordentlich gearbeitet, um alle Stimmen zu hören!
Fördermittel für Sportstätten
Und als ob das nicht genug wäre, gibt es auch auf bundesweiter Ebene spannende Nachrichten. Der Bund hat ein neues Programm ins Leben gerufen, das Fördermittel für die Sanierung kommunaler Sportstätten bereitstellt. Ganze 333 Millionen Euro sind im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt. Hier wird ein klarer Fokus auf energetische Sanierung gelegt, was nicht nur die Sportstätten, sondern auch die Umwelt freut!
Bis zu einer Milliarde Euro sollen in dieser Legislaturperiode bereitgestellt werden, um Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportstätten zu unterstützen. Diese Fördermittel können für die bauliche Sanierung von Sporthallen, Hallen- und Freibädern genutzt werden. Auch die Sanierung von Freianlagen, wie Kunstrasenplätzen, ist möglich. Das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung – und das Beste? Eine Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, also auch an Vereine, ist zulässig!
Das alles zeigt, dass in Salzburg und darüber hinaus viel Bewegung in der Luft ist. Die nächsten Jahre versprechen eine aufregende Zeit für den Sport. Und mal ehrlich, wer freut sich nicht darauf, dass die Sportlandschaft in Salzburg noch besser wird? Da kann man nur mit einem kräftigen „Auf geht’s!“ anstoßen!