Die Vorfreude ist groß, wenn man das Salzburger Segel-Duo Prettner/Flachberger bei der Weltmeisterschaft beobachtet. Und das aus gutem Grund: Die beiden haben einen fulminanten Start hingelegt! Prettner selbst sagt dazu: „Das ist überragend!“ – und das kann man nur unterschreiben. Mit einer soliden Strategie im Rücken haben sie die ersten beiden Wettfahrten gewonnen und in allen drei Rennen eine bemerkenswerte Performance abgeliefert. Die Starts waren präzise, die Geschwindigkeit beeindruckend und die Seitenwahl einfach genial. Man merkt, dass die beiden wissen, was sie tun!
Wie es aussieht, wird der Wind am Mittwoch zunehmen, und Prettner hat bereits seinen Plan, sich neu zu fokussieren und den aktuellen „Drive“ beizubehalten. In diesen Momenten ist es wichtig, die Konzentration hochzuhalten und sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen. Schließlich stecken sie im Österreichischen National- und Olympiakader und haben sich das Ziel gesetzt, bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 Gold zu holen. Ein ehrgeiziges Vorhaben, aber wenn jemand das schaffen kann, dann sind es die beiden!
Ein Blick auf die Zukunft
Derzeit rangiert das 49er-Segelteam auf dem 5. Platz in der offiziellen 49er-Weltrangliste. Das ist schon mal eine super Grundlage, um die nächsten Schritte anzugehen. Im Training sammeln sie unermüdlich wertvolle Erfahrungswerte über Wetter, Wind, Wasser, Wellen und Strömungen. Jedes Detail zählt, und das merkt man ihnen an. Die Teilnahme an internationalen 49er-Regatten gehört für sie zum Alltag, ebenso wie zahlreiche Trainingseinheiten in verschiedenen Segelrevieren. Und die kommende Saison hat es in sich! Die Zielregatten führen sie zu spannenden Orten wie Palma de Mallorca, Hyères, Kiel und sogar nach Los Angeles. Ich meine, wer könnte da nicht in Fahrt kommen?
Die Europameisterschaft in Thessaloniki steht für Juni auf dem Plan, gefolgt von der Weltmeisterschaft in Cagliari im Oktober. Das sind nicht nur Wettkämpfe, das sind Gelegenheiten, sich zu beweisen und unvergessliche Erinnerungen zu sammeln. Aber nicht nur für Prettner/Flachberger ist das wichtig. Segeln hat eine lange Tradition bei den Olympischen Spielen, die 1900 in Paris ihren Anfang nahm. Seither hat sich die Welt des Segels enorm entwickelt. Es gibt mittlerweile acht Segelwettbewerbe, die sich über verschiedene Klassen und Geschlechter erstrecken. Und seit Seoul 1988 sind auch Frauen aktiv in diesen Wettbewerben vertreten.
Das Wichtigste ist, dass die beiden in diesen Wettbewerben nicht nur ihre Fähigkeiten zeigen, sondern auch den Stolz ihrer Heimat Salzburg. Mit jedem Rennen, jeder Welle und jedem Windstoß nähern sie sich ihrem Traum von der Goldmedaille. Und wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald das Salzburger Duo auf dem obersten Treppchen des Olympischen Podiums! Es bleibt spannend!