Heute ist der 9.07.2026, und in Salzburg tut sich was – zumindest im Fußball. Rene Aufhauser, der ehemalige Co-Trainer von Red Bull Salzburg, hat nach seinem Abschied aus dem Profigeschäft einen neuen Weg eingeschlagen. Statt auf dem Spielfeld steht er nun als APM-Therapeut (Akupunkt-Massage) in Salzburg im Mittelpunkt. Und, ganz ehrlich, die Lebensqualität hat sich für ihn extrem verbessert! Das merkt man ihm an, wenn er von seiner neuen Rolle erzählt. Er hat nicht nur seine eigene Gesundheit im Blick, sondern kümmert sich auch um vertragslose Fußball-Profis.

Das Camp, das Aufhauser in Nonntal leitet, hat sich als eine echte Anlaufstelle für Spieler ohne Vertrag etabliert. Hier werden unter anderem Sandro Ingolitsch, Sebastian Aigner, Rüstü Erdogan und Benjamin Atiabou fit gehalten – mit dem Ziel, dass sie bald einen neuen Verein finden. Organisiert wird das Ganze von der Vereinigung der Fußballer (VdF), und es läuft so: Training, fit bleiben und sich auf Probetrainings und Testspiele vorbereiten. Aufhauser betont, wie wichtig das Kleingruppentraining für die Spieler ist, um im Rhythmus zu bleiben. Und das Camp wird so lange fortgeführt, wie Bedarf besteht – die Motivation ist hoch!

Ein Blick zurück

Wenn man die beeindruckende Karriere von Aufhauser betrachtet, wird klar, warum er eine solche Leidenschaft für den Fußball hat. 25 Jahre hat er im Profi-Fußball gespielt, unter anderem für SV Austria Salzburg, GAK, FC Red Bull Salzburg und LASK. Mit 58 Länderspielen für die österreichische Nationalmannschaft und sechs Meistertiteln hat er sich einen Namen gemacht. Nach der aktiven Karriere war er Co-Trainer bei Red Bull Salzburg und Cheftrainer beim FC Liefering. Irgendwie fühlt es sich an, als ob er nach all den Jahren an der Seitenlinie nun eine neue Rolle gefunden hat, die ihm nicht weniger wichtig ist, auch wenn er eine Rückkehr in den Profi-Fußball nicht ausschließt.

Parallel dazu gibt es auch woanders interessante Entwicklungen im Bereich der vertragslosen Fußballspieler. In Karlsruhe, genauer gesagt in der Sportschule Schöneck, trainieren arbeitslose Fußballer unter der Leitung von Peter Neururer. Das Camp, das dort bereits zum 23. Mal stattfindet, bietet diesen Spielern die Möglichkeit, fit zu bleiben und ihre Chancen auf einen neuen Vertrag zu erhöhen. Mit einer Erfolgsquote von 80% für die Rückkehr in den Profisport hat Neururer, der sich ehrenamtlich engagiert, eine klare Mission: Den Spielern helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Der Tag ist gefüllt mit Testspielen und Workshops zu den Rechten und Pflichten von vertragslosen Spielern – und das alles kostenlos für Gewerkschaftsmitglieder!

Die Realität der Spieler

Ein Beispiel aus Karlsruhe ist Duncan Cunion, 29 Jahre alt, der optimistisch ist, einen neuen Verein zu finden, nachdem sein Vertrag aufgelöst wurde. Sein zweites Standbein als Vermögensberater zeigt, dass die Spieler oft flexibel bleiben müssen. Aber auch die Jüngeren wie Lucien Littbarski, Sohn des berühmten Pierre Littbarski, haben ihre eigenen Herausforderungen. Nach dem Abstieg von Viktoria Berlin steht er vor der Frage, wie es weitergehen soll. Jeder dieser Spieler kämpft mit seinen eigenen Unsicherheiten, doch die Stimmung im Camp ist erstaunlich gut. Trotz des leichten Nieselregens scheinen sie entschlossen, schnellstmöglich wieder in den Profifußball zurückzukehren.

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Es ist faszinierend zu beobachten, wie solche Initiativen nicht nur den Spielern helfen, sondern auch die Gemeinschaft stärken. Ob in Salzburg oder Karlsruhe – die Leidenschaft für den Fußball und die Hoffnung auf einen Neuanfang sind überall spürbar. In einer Welt, in der Verträge schnell aufgelöst werden, bleibt die Unterstützung durch ehemalige Spieler und Trainer ein Lichtblick. Und so bleibt nur zu hoffen, dass die Tore bald wieder für viele dieser talentierten Kicker aufgehen.