Heute, am 28. Juni 2026, dürfen sich die Fans des österreichischen Frauenfußballs so richtig freuen. Das U19-Nationalteam hat einen fulminanten Start hingelegt und Island mit 3:0 im Bilino-Polje-Stadion in Zenica, Bosnien, besiegt – und das bei brütender Hitze von über 30 Grad! Teamchef Markus Hackl hat seine Mädels perfekt auf das erste Spiel der Europameisterschaft eingestimmt.

Denise Lueger, die mit ihrem ersten Tor in der 29. Minute für Jubel sorgte, war der erste Lichtblick. Auch wenn die Abseitsentscheidung, die nicht geahndet wurde, für die Zuschauer ein kleines Fragezeichen hinterließ, war die Freude über das Tor groß. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ließ Ronja Leidler die Herzen der österreichischen Fans mit einem weiteren Treffer höher schlagen – 2:0 zur Pause! Nach dem Seitenwechsel dominierte Österreich das Spiel und hätte sogar noch höher gewinnen können. Sara Grabovac traf in der 67. Minute die Latte, was das gesamte Stadion zum Beben brachte. Tina Krassnig setzte schließlich den Schlusspunkt mit dem 3:0 in der Nachspielzeit.

Österreich auf der Überholspur

Mit diesem Sieg führen die Österreicherinnen die Gruppe nach dem ersten Spieltag an! Ein bemerkenswerter Erfolg, besonders wenn man bedenkt, dass der Titelverteidiger Spanien gegen die Schweiz nur 2:2 spielte. Das nächste Match steht schon am Mittwoch um 14 Uhr gegen die Schweiz an, und es wird live auf ORF Sport + übertragen. Die Spannung steigt!

Die Aufstellung des Teams war eine Mischung aus Talent und Erfahrung: Grabenhofer im Tor, eine solide Abwehr mit Hoke, Leidler und Osl, und im Mittelfeld brillierten Grabovac, Pötzl und Kerschbaumer. Vorne sorgten Lueger und Illinger für Druck. Es ist ein echtes Team, das hier auf dem Platz steht. Und wenn man die Mädchen so spielen sieht, kann man nicht anders, als sich zu fragen, welche Höhen sie in diesem Turnier noch erreichen werden.

Der Weg zur EM

Die U19-Fußball-Europameisterschaft wird in drei Phasen ausgetragen, und es ist ein echter Marathon, der da vor den Teams liegt. Zunächst gibt es zwei Qualifikationsrunden, in denen die stärksten Nationen für die zweite Runde gesetzt sind. Aktuell sind die gemeldeten Nationalmannschaften auf elf Gruppen aufgeteilt, und das bedeutet, dass der Konkurrenzkampf groß ist. Nur die besten Gruppensieger und -zweiten schaffen es in die Endrunde. Und das Finale? Nun, da kämpfen die besten Teams um den Titel! Wenn man sieht, wie stark Österreich in diesem ersten Spiel aufgetreten ist, kann man nur hoffen, dass sie diese Form bis ins Halbfinale durchhalten.

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Die nächsten Tage könnten spannend werden, und Österreich hat alle Chancen, in diesem Wettbewerb weit zu kommen. Auf die Mädels, auf ihren Teamgeist und auf eine unvergessliche EM!