Heute ist der 17.06.2026 und die Fußballwelt blickt gespannt auf die Gruppe J der Weltmeisterschaft in Kalifornien. Österreich hat nach 36 Jahren wieder einen Sieg bei einer WM eingefahren – und das nicht irgendwo, sondern im Auftaktspiel gegen Jordanien, das mit 3:1 endete. Was für ein Moment! Die Spieler, sichtlich erleichtert und stolz, feierten den Schlusspfiff, als wäre eine schwere Last von ihren Schultern gefallen. Nach so vielen Jahren der Entbehrungen ist dieser Sieg ein ganz großer Schritt für das österreichische Team.

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, dessen Vertrag erst kurz vor dem Turnier verlängert wurde, war sichtbar froh, aber auch realistisch. Er betonte, dass der Sieg gegen Jordanien hart erkämpft war. Die Jordanier hatten sich als ernstzunehmender Gegner gezeigt. Immer wieder drückten sie auf das österreichische Tor, während die Defensive des ÖFB-Teams gefordert war. Alexander Schlager, unser Keeper, hielt mehr als einmal mit tollen Paraden den Kasten sauber. Rangnick stellte fest, dass die Anspannung für seine Spieler eine ganz andere war, als sie es gewohnt sind. Und das ist ja auch nicht verwunderlich nach so langer Zeit!

Ein erster Höhepunkt

Das erste Tor für Österreich erzielte Romano Schmid in der 21. Minute – ein großartiger Moment für den Werder Bremen-Spieler, der nun zu den wenigen gehört, die sowohl bei einer EM als auch bei einer WM getroffen haben. Doch Jordanien ließ sich nicht lange bitten und glich in der 50. Minute durch Ali Al Olwan aus. Ein kurzer Schockmoment, der die Moral der Mannschaft auf die Probe stellte. Da zeigte sich das Kämpferherz der Österreicher! Konrad Laimer lobte die Moral der Truppe und betonte die Wichtigkeit dieses Sieges, der nun als Grundlage für die kommenden Spiele dienen soll.

Entscheidend war dann ein Eigentor von Yazan Al Arab in der 76. Minute, das Österreich wieder in Führung brachte. Und dann kam die große Stunde von Marko Arnautović. In der 12. Minute der Nachspielzeit verwandelte er einen Elfmeter zum 3:1-Endstand. Ein Moment, der für die Fans unvergesslich bleibt! Arnautović stellte dabei klar, dass der Teamerfolg für ihn über persönliche Rekorde steht. Das zeichnet einen wahren Kapitän aus.

Der Blick nach vorn

Die Freude über den Sieg ist groß, doch Kapitän David Alaba warnt: „Das Minimalziel ist erreicht, aber wir müssen uns steigern!“ Und das wird auch nötig sein, denn im nächsten Spiel wartet niemand Geringeres als Argentinien. Ein ganz anderer Schnack, das steht fest. Die Mannschaft ist jedoch bereit – die Vorfreude auf dieses Duell ist greifbar. Schmid hat recht, wenn er sagt, dass es jetzt darauf ankommt, die Leistung zu steigern.

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Die letzten Jahre waren für Ralf Rangnick eine Achterbahn der Gefühle. Von seinen Anfängen als Trainer bis hin zur aktuellen Situation als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft hat er viel erlebt. Mit seiner Philosophie und Methode hat er in der Vergangenheit schon viele Mannschaften geprägt und Erfolge gefeiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Reise mit der Nationalmannschaft weiterentwickeln wird. Die Begeisterung ist jedenfalls da, und die Erwartungen steigen.