In Salzburg geht es momentan rund! Der EC Red Bull Salzburg hat einen neuen Head Coach verpflichtet. Alan Letang, ein 50-jähriger Kanadier, wird das Zepter in der Hand halten. Er kommt von den Blue Devils Weiden, einem DEL2-Club, und das ist für ihn eine Premiere: seine erste Cheftrainer-Position in einer europäischen Top-Liga. Wie aufregend!

Letang bringt eine Menge Erfahrung mit, sowohl aus Kanada als auch aus Europa. In der Ontario Hockey League (OHL) war er viele Jahre als Assistant und Head Coach tätig. Außerdem hat er im Nachwuchsbereich von Hockey Canada gearbeitet und dabei mit den U18- und U20-Nationalteams gleich vier Goldmedaillen bei internationalen Turnieren gewonnen. Ein echter Erfolgsgarant, könnte man sagen! In Europa hat er bereits bei Medvescak Zagreb sein Können unter Beweis gestellt und kennt die ICE Hockey League aus seiner aktiven Karriere. Man darf gespannt sein, wie er das Salzburger Team auf das nächste Level bringt.

Ein Blick auf die Trainerausbildung

Doch was macht einen guten Trainer aus? Ein Blick auf das Lizenzsystem des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt interessante Einblicke. Die höchste Lizenzstufe ist die DOSB Trainerinnen A Lizenz, gefolgt von den B- und C-Lizenzen. Letztere basiert auf den Basisqualifikationen CoachStart und CoachNext. Die eLearnings für diese Qualifikationen sind orts- und zeitunabhängig, was es flexibler macht, in die Trainerinnen-Ausbildung einzutauchen. Diese Plattform, die unter wabe.hockey.de zu finden ist, bietet eine großartige Möglichkeit, sich weiterzubilden und den Trainerinnenmangel in Deutschland zu bekämpfen.

Denn die Rolle der Trainerinnen ist von entscheidender Bedeutung. Sie fördern und begleiten Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg. Dabei vermitteln sie nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch Werte wie Fairness, Teamgeist und Durchhaltevermögen. An dieser Stelle wird deutlich, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Trainer*innen sind. Denn ohne sie leidet nicht nur der Sport, sondern auch die soziale Entwicklung junger Menschen. Und genau das ist ein Punkt, den wir nicht aus den Augen verlieren sollten, wenn wir über die Zukunft des Sports sprechen.