Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, geht es mal wieder rund! Der Wings for Life World Run steht vor der Tür, und das nicht nur hier in Salzburg, sondern weltweit. Um 13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit fällt der Startschuss, und es werden rund 300.000 Menschen aus über 190 Nationen erwartet. Unglaublich, oder? Die Teilnehmer sind nicht nur Läufer, sondern auch Walker und Rollstuhlfahrer. Jeder ist willkommen! Das Ziel? Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel für die Rückenmarksforschung zu gewinnen. Und das mit einer gehörigen Portion Spaß!
In Wien, beim Flagship Run, werden 13.500 Läufer und Läuferinnen direkt vor dem malerischen Schloss Schönbrunn starten. Ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Unter den Teilnehmern ist auch der ehemalige Fußballprofi Andreas Ulmer, bekannt aus seiner Zeit bei Red Bull Salzburg, wo er stolze 582 Pflichtspiele absolvierte. Nach seiner aktiven Karriere, die 2025 endete, hat er sich als Trainer neu orientiert. Ulmer hat sich ein Ziel gesetzt: Er möchte beim World Run weiterlaufen als beim letzten Mal, was etwa 21 Kilometer waren. Ein ambitioniertes Vorhaben, zumal ihn eine Muskelverletzung bei der Vorbereitung etwas ausgebremst hat.
Ein Vorbild zum Anfeuern
Ulmer hat das große Vorbild Arjen Robben im Kopf, den Ex-Bayern-Star, der bereits mehrere Marathonläufe gemeistert hat. „Ich möchte in seine Fußstapfen treten“, sagt er. Die Disziplin, die Ulmer aus dem Profisport kennt, spielt auch im Lauftraining eine entscheidende Rolle. Training, Ruhezeiten und natürlich die richtige Ernährung sind essenziell für die Leistung. Doch die Herausforderung wird größer, denn als Familienvater muss er seine Trainingszeiten neu planen. Das ist ein Balanceakt, aber Ulmer bleibt optimistisch!
Seine Gedanken schweifen auch zu den ehemaligen Mitspielern, insbesondere zu Jonatan Soriano, mit dem er weiterhin in Kontakt steht. Und während er über die heutige Meisterschaft von Red Bull Salzburg philosophiert, tippt er auf einen Sieg in Linz. „Die Mannschaft hat das Zeug dazu, Meister zu werden“, glaubt er fest.
Hintergründe zur Rückenmarksforschung
Der Wings for Life World Run hat nicht nur eine spaßige Seite, sondern auch einen sehr ernsten Hintergrund. Seit 2014 ist dieser Lauf nicht nur der größte weltweit, sondern auch ein echtes Kraftpaket für die Rückenmarksforschung. Über 1,8 Millionen Teilnehmer haben bereits mehr als 60 Millionen Euro gesammelt, um über 340 Forschungsprojekte zu unterstützen. Und es gibt Fortschritte! Studien zeigen, dass innovative Therapieansätze, wie die Stimulation des Vagusnervs durch Prof. Michael Kilgard, bereits Verbesserungen bei der Hand- und Armfunktion von Menschen mit chronischer Querschnittslähmung zeigen.
Darüber hinaus wird in einer anderen Studie unter der Leitung von Prof. Monica Perez der Wirkstoff NVG-291 untersucht, der Narbengewebe nach Rückenmarksverletzungen aufheben soll. Erste Ergebnisse sind vielversprechend – sie zeigen Fortschritte in der Signalübertragung und Handfunktion, selbst Jahre nach der Verletzung. Und das ist nur eines von vielen Projekten, die durch die gesammelten Mittel gefördert werden. 100 Prozent der Startgelder und Spenden fließen direkt in die Forschung!
Ein sportliches Fest für alle
Die Veranstaltung selbst ist ein ganz besonderes Erlebnis. Teilnehmer können sich über die offizielle App mit dem globalen Starterfeld verbinden und ihre Distanzen messen. Das Catcher Car, ein virtuelles Fahrzeug, verfolgt die Läufer und bringt eine zusätzliche Motivation mit sich. Interaktive Features, wie Live-Updates und motivierende Botschaften, sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl, das man einfach erleben muss. Egal, ob man in Hamburg, Wien oder hier in Salzburg mitläuft – der Spirit ist überall gleich!
Also, nichts wie los! Wenn du noch nicht angemeldet bist, schau auf die offizielle Website. Sei Teil dieses großartigen Events und unterstütze damit nicht nur deine Fitness, sondern auch die Rückenmarksforschung. Ein Lauf mit Herz und Verstand – und vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Schweißtropfen!