Heute ist der 18.05.2026 und in der heimischen Fußballszene brodelt es gewaltig. Die aktuelle Saison hat bereits ihre Schatten vorausgeworfen, und während in Salzburg die Kicker von Red Bull auf den nächsten internationalen Auftritt hoffen, scheinen die Wiener Klubs in der Defensive und Offensive zu straucheln. Die Euphorie ist spürbar, aber die Realität ist, naja, sagen wir mal, etwas ernüchternd.

Insgesamt vier Klubs haben sich bereits einen Platz im internationalen Geschäft gesichert. Ein fünfter Teilnehmer steht noch in den Startlöchern. Während der LASK als Meister im Play-off zur Champions League startet und Sturm Graz sich den zweiten Platz gesichert hat, schleicht Red Bull Salzburg – ja, man könnte sagen, sie haben die Orientierung verloren – auf dem dritten Rang der Liga daher. Das klingt irgendwie nach einer Erschütterung in der Salzburger Fußballfestung, nicht wahr?

Die Helden und die Enttäuschungen

Die Geschichte von Sturm Graz ist eine gemischte Tüte. Zwar haben sie den zweiten Platz belegt, aber die Stürmerreihe ist alles andere als überzeugend. Seedy Jatta, der beste Angreifer, hat gerade mal vier Tore erzielt. Dazu kommt Otar Kiteishvili, der mit 15 Treffern Torschützenkönig wurde – aber war das wirklich genug? In der letzten Minute seiner Karriere hat Stefan Hierländer dann doch noch ein Tor gegen Rapid erzielt, und das war’s dann auch, oder?

Salzburg hingegen hat in dieser Saison viel zu kämpfen. Nach einem enttäuschenden 1:3 gegen Hartberg steht Trainer Daniel Beichler auf der Kippe. Die letzten vier Spiele brachten nur einen Punkt – die Fans sind besorgt. Wird es für die Roten Bullen in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League reichen? Oder müssen sie sich mit einem Platz in der Conference League begnügen? Das bleibt abzuwarten.

Rapid Wien und der Aufruhr

Rapid Wien hat sich in einem weiteren entscheidenden Spiel gegen Sturm Graz blamiert und 0:2 verloren. Der Schock ging tief, vor allem weil Yusuf Demir, der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler, nach nur 22 Minuten mit Rot vom Platz fliegen musste. Ein Schuhwurf in Richtung Schiedsrichter – das geht gar nicht! Trainer Johannes Hoff Thorup hat sich klar über Demirs Verhalten geäußert und die Mannschaft aufgefordert, die Defensive und Offensive zu verbessern.

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Apropos Yusuf Demir: Der junge Talent hat in dieser Saison bisher nur einen Assist in 175 Minuten Spielzeit beigesteuert und steht immer wieder in der Kritik. Seine Leistungen schwanken, und das letzte Match gegen Sturm Graz brachte ihm eine desaströse FotMob-Bewertung von 4.9. Irgendwie hat man das Gefühl, dass er noch viel zu beweisen hat. In seiner Karriere hat er bereits für namhafte Klubs wie Galatasaray und Barcelona gespielt, aber bei Rapid Wien ist es für ihn alles andere als einfach.

Die europäische Zukunft

Die UEFA-5-Jahreswertung zeigt, wie wichtig der internationale Wettbewerb für die heimischen Klubs ist. Je besser die Leistungen in den europäischen Pokalwettbewerben, desto mehr Startplätze für die nächste Saison. Die Verteilung der Startplätze für die Champions League, Europa League und Conference League ist ein heißes Thema, und jeder Klub möchte seinen Anteil daran. Rapid muss jetzt gegen Ried und WAC um den Einzug ins Europacup-Play-off kämpfen, während Salzburg hofft, an alte Erfolge anzuknüpfen.

Mit einem gespannten Publikum und einem Hauch von Aufregung blicken alle in Richtung der nächsten Spiele. Wie wird sich das ganze Drama entwickeln? Das bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Die Fußballszene in Salzburg und Umgebung wird nicht stillstehen. Da geht noch was!