Heute ist der 24.07.2026 und das Sportzentrum Aug in Seekirchen war am Freitagabend Schauplatz eines packenden ÖFB-Cup-Spiels, das in die Geschichte eingehen wird – zumindest für die tapferen Spieler des SV Seekirchen. Das Team trat gegen den SK Sturm Graz an, und auch wenn das Endergebnis von 0:3 für die Hausherren enttäuschend war, können sie mit Stolz auf ihre Leistung zurückblicken.

Vor rund 1.500 Zuschauern, darunter etwa 800 Fans aus Graz, bot die Mannschaft von Seekirchen in der ersten Halbzeit eine leidenschaftliche Vorstellung. Besonders bemerkenswert war der Anfang des Spiels, wo Sturm Graz, der in der Champions-League-Qualifikation zuletzt mit einem 4:0 gewonnen hatte, anfängliche Schwierigkeiten hatte, die Regionalligisten zu überwinden. In den ersten 20 Minuten gab es kaum nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten, und Seekirchen hielt gut dagegen. Torhüter Severin Heuberger strahlte in den ersten Minuten eine beeindruckende Sicherheit aus, auch wenn die erste große Chance für Sturm Graz durch Weiper in der 23. Minute kam, gefolgt von einem Schuss von Mamageishvili, der dann aber von Heuberger bravourös pariert wurde.

Die Wende im Spiel

In der 40. Minute fiel dann jedoch das erste Tor für Sturm Graz. Simon Seidl netzte ein, nachdem Mamageishvili ihm die perfekte Vorlage gegeben hatte. Ein Nackenschlag für Seekirchen, der sich noch verstärkte, als Kapitän Felix Eliasch zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Aaron Volkert kam für ihn ins Spiel – eine unglückliche Wendung in einem bis dahin kämpferischen Match.

Nach der Pause kam Ryan Fosso in der 49. Minute und machte es den Seekirchnern nicht einfacher, als er das 2:0 für Sturm Graz erzielte. Ab diesem Zeitpunkt schien Sturm Graz das Spiel zu kontrollieren, während Seekirchen nicht mehr zurückkam. Der Schlusspunkt wurde dann in der 85. Minute durch Wlodarczyk gesetzt, der nach einem Fehler im Seekirchner Spielaufbau das 3:0 erzielte. Ein bitterer Moment für die Heimmannschaft, die so nah dran war, zu zeigen, was sie wirklich draufhatten.

Ein Blick nach vorne

Sturm-Coach Fabio Ingolitsch sah die Pflichtaufgabe als erfüllt an, räumte aber ein, dass sein Team mehr aus den Chancen hätte machen müssen. Das nächste große Spiel für Sturm Graz steht bereits am Dienstag in der Champions-League-Qualifikation gegen Hearts of Midlothian an. Auf der anderen Seite blickt das Team von Seekirchen optimistisch in die Zukunft, denn am kommenden Freitag beginnt die Meisterschaft in der Regionalliga Nord mit dem Aufeinandertreffen gegen Vorwärts Steyr. Das wird ihre Chance sein, sich zu beweisen und die Fans wieder für sich zu gewinnen.

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Es war ein Abend, an dem das Herz für den Fußball schlug, auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht das gewünschte war. Die Seekirchner haben gezeigt, dass sie bereit sind, sich gegen stärkere Gegner zu behaupten, und darauf können sie stolz sein. Ein neuer Anlauf wartet bereits, und die Vorfreude auf die kommenden Spiele ist greifbar.