Am vergangenen Wochenende zeigte der FC Red Bull Salzburg ein eindrucksvolles Spiel in der Bundesliga-Meisterrunde und besiegte Austria Wien mit 3:1. Mit diesem Sieg verkürzen die Salzburger den Rückstand auf den Tabellenführer Sturm Graz auf nur noch drei Punkte. Das war ein wichtiger Schritt im Titelrennen, insbesondere nachdem Sturm Graz zuvor nur ein Unentschieden gegen LASK erzielte.

Vor dem Anpfiff wurde eine Schweigeminute für den verstorbenen Ex-Salzburg-Goalie Alexander Manninger abgehalten, während die Gäste aus Wien Trauerflor trugen. Die Stimmung im Stadion war trotz des tristen Wetters mit Gewitter und Starkregen, das kurz vor der Halbzeit einsetzte, mit 14.500 Zuschauern gut.

Die entscheidenden Momente des Spiels

Der Beginn des Spiels war für Salzburg alles andere als optimal. Sota Kitano eroberte zwar den Ball vor dem eigenen Strafraum, doch die Gäste aus Wien gingen in der 3. Minute durch Kerim Alajbegovic mit 1:0 in Führung. Salzburg zeigte sich jedoch unbeeindruckt und drängte auf den Ausgleich. Karim Konate hatte in der 12. Minute die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, vergab jedoch. In der 28. Minute war es dann Alajbegovic, der für Konate auflegte, der aus kurzer Distanz zum 0:2 traf.

In der ersten Halbzeit sah Stefan Lainer die fünfte gelbe Karte und wird im nächsten Spiel fehlen. Die Gewittergüsse schienen die Spieler nicht zu beeindrucken, und Salzburg blieb entschlossen, das Spiel zu drehen.

Nach der Pause kam Kelvin Boateng für Austria Wien in der 61. Minute gefährlich zum Abschluss, scheiterte jedoch zunächst an Keeper Alexander Schlager und dem Außenpfosten. In der 61. Minute erzielte er dann den 1:2-Anschlusstreffer, was den Druck auf die Salzburger erhöhte. Austria Wien drückte nach dem Anschlusstreffer, und Salzburg verlor kurzzeitig die Kontrolle über das Spiel.

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In der 69. Minute rettete Schlager erneut gegen Boateng, bevor Karim Onisiwo, der in der 74. Minute für Konate eingewechselt wurde, in der 77. Minute mit einem Schlenzer das 1:3 erzielte und damit den Sieg für Salzburg sicherte.

Ein Blick auf die Geschichte des FC Red Bull Salzburg

Der FC Red Bull Salzburg, der ursprünglich 1933 als SV Austria Salzburg gegründet wurde, hat sich seit seiner Übernahme durch Red Bull im Jahr 2005 stark verändert. Die Vereinsfarben wechselten von Violett und Weiß zu Rot und Weiß, was zu einer Rebranding-Debatte führte, die einige traditionelle Unterstützer zur Gründung eines neuen Vereins, SV Austria Salzburg, bewegte. Salzburg hat in seiner Geschichte 17 Meistertitel und 9 österreichische Pokalsiege errungen.

Mit einem Umzug in die Red Bull Arena im Jahr 2003 und dem Erreichen der UEFA Cup-Finalteilnahme im Jahr 1994 hat sich der Verein einen Namen in der internationalen Fußballszene gemacht. Besonders bemerkenswert ist, dass Salzburg in der Saison 2021/22 erstmals die K.o.-Runde der UEFA Champions League erreichte.

Salzburg in der ewigen Tabelle der Bundesliga

In der ewigen Tabelle der österreichischen Bundesliga hat der FC Red Bull Salzburg in 62 Spielen 20 Siege errungen, 53 Unentschieden erzielt und 9 Niederlagen hinnehmen müssen. Der Verein hat insgesamt 7 Titel gewonnen, was ihn zu einem der erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des österreichischen Fußballs macht. Im Vergleich zu anderen Teams wie dem SK Rapid Wien und dem FK Austria Wien, die beide auf eine lange Tradition zurückblicken, hat Salzburg in den letzten Jahren besonders stark abgeschnitten.

Mit dem aktuellen Sieg über Austria Wien und dem anhaltenden Druck auf Sturm Graz wird es spannend sein zu beobachten, wie sich die Meisterschaft in den verbleibenden Spielen entwickeln wird. Die Fans dürfen sich auf aufregende Wochen freuen!