Ein aufregendes Kapitel steht vor der Tür für Domenik Schierl, den Torhüter von Austria Lustenau. Er hat sich seit 2019 dem Verein verschrieben und bleibt nun optimistisch, dass sich die harte Arbeit der letzten Monate auszahlen wird. Mit dem Aufstieg in die Bundesliga im Blick, benötigt Lustenau noch drei Punkte aus den letzten beiden Spielen der 2. Liga. Schierl ist sich der Bedeutung dieses Moments bewusst, besonders im Vergleich zu 2022, als der Verein eine weniger erfolgreiche Saison hatte. Der letzte Aufstieg in die Bundesliga liegt bereits zwei Jahre zurück, und das Gefühl des Abstiegs hat die Vereinsatmosphäre geprägt.

Am Freitag, dem 18. Mai, steht ein entscheidendes Spiel gegen die Salzburger Austria an. Für Schierl ist diese Begegnung etwas ganz Besonderes. Seine Freunde und Familie haben bereits Karten ergattert und die Vorfreude steigt. „Das wird ein harter Gegner“, sagt er und blickt auf die Saison der Salzburger zurück, die von leidenschaftlichen Fans geprägt ist. Auch wenn die Heimspiele in Bregenz für Lustenau nicht die gleichen Anreize bieten wie früher im Reichshofstadion, bleibt Schierl optimistisch. „Wir haben kürzlich gegen Horn gewonnen, und das sollte uns das nötige Selbstvertrauen geben!“

Der Aufstieg und der neue Stadiontraum

Ein weiterer Lichtblick ist das neue Stadion in Lustenau, das im Juli eröffnet wird. Schierl und das Team sehen täglich den Fortschritt des Baus und spüren die Vorfreude förmlich. „Das wird eine großartige Atmosphäre, die wir mit einer erfolgreichen Saison füllen wollen“, erklärt er und betont, wie wichtig das Stadion für die Fans und den Verein ist. Nach dem Abstieg im letzten Jahr war Schierl vor der Entscheidung gestanden, den Verein zu verlassen, entschied sich jedoch für ein Verweilen. „Es war eine Bauch- und Herzensentscheidung“, gesteht er und möchte nicht, dass seine Zeit bei Lustenau mit einem Abstieg endet. Ein Aufstieg wäre für ihn nicht nur sportlich, sondern auch emotional ein Neuanfang.

In der Bundesliga hat der Heimvorteil in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Statistiken belegen, dass die Heimsiegquote in der Liga 2024/2025 mit 38,6% den niedrigsten Wert seit Bestehen der Liga erreicht hat. Schierl ist sich der Herausforderungen bewusst. Die Spieler sind heute an den Druck gewöhnt und die Rahmenbedingungen haben sich durch moderne Trainingsmethoden verbessert. Man könnte fast sagen, dass die Zeiten des „Stadion-Schocks“ passé sind. Spieler wie Schierl, die mit Herzblut für ihren Verein kämpfen, sind jedoch das, was den Fußball lebendig macht.

Mit einem aufregenden Wochenende vor der Tür, bleibt zu hoffen, dass Schierl und Austria Lustenau die nötigen Punkte einfahren können. Das neue Stadion, die leidenschaftlichen Fans und die Möglichkeit, in die Bundesliga aufzusteigen – das sind die Zutaten, die diese Saison zu etwas ganz Besonderem machen könnten. Und für Domenik Schierl wäre es die Krönung seiner Entscheidung, bei Lustenau zu bleiben. Ein Torwart mit großem Herzen, der für seinen Verein kämpft und bereit ist, alles zu geben!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren