Heute, am 15. Juni 2026, möchten wir einen spannenden Blick hinter die Kulissen des modernen Fußballgeschäfts werfen. Ein wahrer Pionier auf diesem Gebiet ist Frank Schreier, ein Spielerberater aus Bad Vigaun. In einem kürzlich geführten Interview erzählte er von den tiefgreifenden Veränderungen, die den Fußball durchdringen. Das klassische Saisongeschäft, wie wir es kannten, gehört der Vergangenheit an. Das Transfergeschäft läuft mittlerweile das ganze Jahr über und ist dank globaler Fusionen und Vereinsnetzwerke in einem ständigen Wandel begriffen.

Schreier ist nicht nur ein einfacher Berater; er ist Teil der Agentur „More than Sports“, die kürzlich mit AS1, einer der größten Agenturen weltweit, fusionierte. Der Fokus liegt nun auf Multi-Club Ownership – dem Mehrfachbesitz von Fußballvereinen. Diese Strategie soll es ermöglichen, Talente selbst auszubilden, anstatt sie teuer zu erwerben. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein! Aber Schreier hat einen direkten Zugriff auf einen globalen Pool an Top-Spielern, und das ist kein leeres Versprechen. Mit rund 400 Spielern, darunter 140 in den ersten Ligen, hat AS1 ein beeindruckendes Netzwerk, das sich von Südamerika bis nach Ghana erstreckt.

Die Zukunft des Fußballs gestalten

Eine der spannendsten Entwicklungen ist Schreiers Aufenthalt beim FC Liverpool, um den Markt zu beobachten und strategische Transfers zu planen. Hier wird klar, dass Leihgeschäfte und Kooperationen im Vordergrund stehen. Die Premier League hat spezielle Abteilungen, die sich mit der Internationalisierung beschäftigen, und gilt als Vorreiter in Sachen Trainingszentren und Akademien. Dabei ist das Fußballgeschäft in Nordamerika auf dem besten Weg, zur Top-Sportart im Bereich Merchandising und Marketing zu werden. Schreier sieht den Fußball dort als eine goldene Gelegenheit, da viele Spieler, die von seiner Agentur betreut werden, bei der WM in Nordamerika auflaufen werden.

Ein anderer Akteur in diesem spannenden Spiel ist Martin Dellenbach. Er hat sich ebenfalls in der Fußballwelt einen Namen gemacht, nachdem er zuvor ein eigenes Motorsport-Team managte. Dellenbach erkannte die Wichtigkeit strukturierter Daten und deren Analyse für den Erfolg in sportlichen Bereichen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz widmete er sich dem Fußball und engagierte sich im Nachwuchsbereich des FC Basel 1893. Gemeinsam mit dem niederländischen Trainer Percy van Lierop verfolgt er das Ziel, Talente zu fördern und Clubs zu stärken. Ihre Vision? Den Fußball der Zukunft aktiv mitgestalten.

Die Kommerzialisierung und ihre Herausforderungen

Inmitten all dieser Entwicklungen gibt es jedoch auch kritische Stimmen. Sepp Blatter, der ehemalige FIFA-Präsident, äußert Bedenken hinsichtlich der Kommerzialisierung des Fußballs. Die Einnahmen europäischer Klubs haben sich seit der WM 2006 drastisch erhöht und das Budget von Paris Saint-Germain beträgt mittlerweile unglaubliche 800 Millionen Euro – ein gewaltiger Unterschied zum Durchschnitt der Liga von 140 Millionen Euro. Das sorgt für Unruhe und Kritik an Modellen wie der Multi-Club Ownership (MCO), bei der Investoren mehrere Clubs besitzen. Die Anzahl dieser MCO-Clubs ist sprunghaft angestiegen und mittlerweile nutzen 70% der Premier-League-Klubs dieses Modell.

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Die Herausforderungen sind vielfältig: Sportrechtlerin Katarina Pijetlovic fordert Reformen der UEFA, die unter dem Einfluss von Eliteclub-Besitzern steht. Währenddessen versucht die Bundesliga, durch die 50-plus-1-Regel den Einfluss von Investoren einzuschränken und stabilisierend zu wirken. In einem sich ständig verändernden Umfeld sind die Akteure gefordert, sich anzupassen, um in der neuen Welt des Fußballs erfolgreich zu sein.