Am 07. Juli 2026, in den späten Abendstunden, ereignete sich ein skurriler Vorfall in der Stadt Salzburg. Zwei betrunkene Männer, 32 und 34 Jahre alt und aus Israel stammend, hatten sich auf einen 25 Meter hohen Baukran an der Alpenstraße begeben. Ein Anblick, der sowohl für Passanten als auch für die Einsatzkräfte alles andere als alltäglich war. Die Neugier der Augenzeugen war offensichtlich und führte schließlich dazu, dass der Polizeinotruf alarmiert wurde. Man kann sich vorstellen, wie viele Leute mit offenen Mündern – oder besser gesagt, mit Handys in der Hand – den Vorfall dokumentierten!

Die Polizei, unterstützt von der Berufsfeuerwehr und dem Roten Kreuz, rückte schnell an. Es war ein typischer Einsatz für die Spezialkräfte der Polizei, die Schnelle Interventionsgruppe (SIG), die gleich selbst auf den Kran kletterte, um die beiden Herren zur Vernunft zu bringen. Nach einigem Überreden und vielleicht auch ein wenig Überzeugungsarbeit konnten die Männer schließlich doch dazu bewegt werden, eigenständig vom Kran zu klettern. Ein Happy End, könnte man meinen – wären da nicht die uneinsichtigen Reaktionen der beiden nach der Landung auf festem Boden.

Unkooperatives Verhalten

Kaum wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, zeigten die beiden Männer ein Verhalten, das nicht gerade als kooperativ bezeichnet werden kann. Sie verweigerten zunächst die Angabe ihrer Identität und mussten daraufhin vorläufig festgenommen werden. Ein bisschen ironisch, wenn man bedenkt, dass sie gerade noch in schwindelerregenden Höhen unbeschwert herumkletterten! Die Identitätsfeststellung erfolgte dann auf der Polizeistation, wo die Männer schließlich wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Für die Ordnungshüter war das sicher ein weiterer aufregender Tag im Dienst, ohne dass es zu Verletzten kam.

Ähnliche Vorfälle sind nicht nur in Salzburg ein Thema. Bereits am 02. Februar 2025 kletterten in München zwei Betrunkene, ein 28-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau, auf einen Baukran in der Schwanthalerhöhe. Auch hier wurde die Polizei von Anwohnern alarmiert. Die beiden mussten über Lautsprecher aufgefordert werden, den Kran zu verlassen, was sie dann auch taten. Allerdings führte auch hier der hohe Alkoholkonsum zur Ingewahrsamnahme und einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Es scheint, als sei der Drang, in schwindelerregende Höhen zu klettern, ein wiederkehrendes Phänomen in diesen Tagen.

Alkoholkonsum in der Gesellschaft

Ein Blick auf die Zahlen zum Alkoholkonsum in Deutschland zeigt, dass solches Verhalten nicht aus der Luft gegriffen ist. Im Jahr 2024 hatten 3,9 Millionen Erwachsene in Deutschland eine alkoholbezogene Störung, während 8,6 Millionen Menschen in den letzten 30 Tagen riskante Mengen an Alkohol konsumierten. Deutschland ist ein Hochkonsumland, wenn man den Pro-Kopf-Verbrauch an Reinalkohol betrachtet, der im Jahr 2024 bei 10,5 Litern lag. Da fragt man sich: Ist das riskante Verhalten von Betrunkenen, die auf Baukräne klettern, nicht symptomatisch für ein größeres gesellschaftliches Problem?

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Die Vorfälle in Salzburg und München sind vielleicht nur die Spitze des Eisbergs. Es bleibt zu hoffen, dass die Betroffenen aus ihren Abenteuern lernen und die nächsten Male vielleicht doch lieber auf festem Boden bleiben. Ein bisschen weniger Abenteuerlust und ein bisschen mehr Vernunft könnten vielleicht helfen, solche unangenehmen Situationen in Zukunft zu vermeiden. Aber wie sagt man so schön? „Was nicht passt, wird passend gemacht.“