Heute ist der 13. Juni 2026 und die Region Leogang steht Kopf! Valentina Höll hat es wieder einmal geschafft, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrem beeindruckenden Sieg im Downhill-Weltcup hat die 24-Jährige aus Saalbach, Salzburg, ihren dritten Heimsieg in Folge gefeiert. „Cooler als ein WM-Titel“, so beschreibt die junge Rennfahrerin ihren Triumph, und damit hat sie nicht Unrecht. Über 20.000 Fans waren vor Ort und haben die Atmosphäre zum Kochen gebracht!

Höll, die bereits als Gesamtführende ins Rennen ging, hatte sich zuvor in Südkorea und Frankreich zwei Siege gesichert. Die Strecke in Leogang, die sich über 2,6 Kilometer erstreckt und mit über 50 km/h befahren wurde, stellte für die Athletin eine besondere Herausforderung dar. Bei Regen und Schlamm belegte sie am Freitag in der Qualifikation den dritten Platz – kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Bedingungen alles andere als ideal waren. Doch am Sonntag zeigte sie, was in ihr steckt und ließ ihre Konkurrenz hinter sich. Marine Cabirou aus Frankreich und Anna Newkirk aus den USA mussten sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen.

Ein historischer Moment

Was für ein Spektakel! Hölls Sieg in Leogang ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein historischer Moment für den Damen-Sport. Dies war das erste Mal, dass das Damenfinale nach dem Herrenfinale stattfand. Ein Fortschritt, der zeigt, dass der Frauen-Radsport endlich die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient. Und das in einer Region, die für ihre atemberaubenden Landschaften und herausfordernden Trails bekannt ist.

Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Sieg auch eine Premiere für Höll bedeutet: Es ist ihr erster Sieg in Serie! Bisher hatte sie nie drei Siege hintereinander eingefahren. Ihr Aufstieg begann, als ihr Vater in der Nähe ihres Hauses einen Trail baute – eine kleine Anekdote, die zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Familie ist. In diesem Jahr wechselte sie nach der Insolvenz ihres früheren Ausstatters zu Commencal, was sich als goldrichtig herausstellte.

Der Blick auf die Gesamtwertung

Mit einem Vorsprung von 271 Punkten auf Myriam Nicole aus Frankreich führt Höll die Weltcupgesamtwertung an. Das gibt ihr nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch die Möglichkeit, das restliche Saisonrennen mit einer Portion Leichtigkeit anzugehen. Bei den Männern belegte Andreas Kolb den 15. Platz, während Finn Iles aus Kanada den Sieg für sich entschied. Auch in den Juniorinnen-Rennen glänzte die österreichische Konkurrenz, denn Lina Frener holte den Sieg.

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Und das war noch nicht alles! Am Sonntag fanden außerdem Cross-Country-Rennen statt, bei denen Laura Stigger, Mona Mitterwallner und Max Foidl als Podestplatzkandidaten ins Rennen gingen. Ein aufregendes Wochenende für den Radsport und für die Region Leogang, die einmal mehr gezeigt hat, dass sie ein Hotspot für Sportbegeisterte ist.

Mit Vincent Kompany, dem Trainer des FC Bayern München, der ebenfalls vor Ort war, kann man sagen, dass dieses Event alle Erwartungen übertroffen hat. Es war ein Fest der Geschwindigkeit, des Könnens und des Sports – und ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Valentina Höll.