Heute ist der 7.07.2026, und es gibt Neuigkeiten, die uns alle betreffen. Die Stadt Salzburg hat ein ambitioniertes Mobilitätskonzept vorgestellt – „Salzburg Mobil 2035“. Es wurde am 07. Juli 2026 präsentiert und soll den Verkehr in unserer schönen Region nachhaltig verändern. Im Mittelpunkt steht die Reduzierung des Autoverkehrs und die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Radfahren und Fußgängerverkehr. Ja, richtig gehört! Weniger Autos und mehr Öffis, das ist das Ziel!

Nach fast zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit mit Bürger:innen, Gemeinden und Experten wurde dieses Konzept erarbeitet. Landeshauptfrau-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) und der Landesbaudirektor stellten die Pläne vor. Was steckt dahinter? Eine klare Vorgabe: Der Pkw-Verkehr soll von 45,5% auf 38,5% bis 2035 gesenkt werden. In der Stadt Salzburg wird sogar ein Rückgang von 12% angestrebt. Diese Zahlen sind zwar ambitioniert, aber sie sind die Grundlage für eine lebenswertere Stadt!

Öffentlicher Verkehr im Fokus

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist der Schlüssel zu diesem Vorhaben. Ein Anreiz, um den Umstieg zu erleichtern. Das Konzept sieht messbare Ziele vor, wie eine Steigerung des öffentlichen Verkehrs um 2,2% und des Radverkehrs um 2,6%. Auch der Anteil der Fußgänger soll um 1,7% steigen. Insgesamt soll der Umweltverbund bis 2035 um 6,5% zulegen. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Ein paar spannende Projekte sind bereits in der Pipeline. Da wäre der Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn, der zweigleisige Ausbau der Salzburger Lokalbahn mit einem 15-Minuten-Takt (sogar 7,5-Minuten-Takt zu Spitzenzeiten) und der Ausbau von Busbeschleunigung und -bevorrangung. Auch die landesweite Ausrollung des Mikro-ÖV spielt eine wichtige Rolle, besonders wenn es um die „letzte Meile“ geht. Die Integration in den Salzburger Verkehrsverbund wird das Ganze abrunden.

Der Mobilitätsplan 2040

Doch wie sieht es mit den weiteren Plänen aus? Bürgermeister Auinger und Stadträtin Schiester haben den „Mobilitätsplan 2040“ vorgestellt. Dieser soll die strategische Richtung für die Verkehrswende in Salzburg vorgeben, allerdings nach der abgelehnten S-Link-Abstimmung. Eine Herausforderung, denn der Modal Split des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) soll auf 25% steigen – ohne ausreichende Maßnahmen könnte das schwierig werden. Vor zwei Jahren lag der Modal Split bei gerade einmal 12,3%. Das ist ein ganz schöner Sprung, den wir da machen müssen!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Lokalbahnverlängerung wurde als einzige Alternative zur Reduzierung des Kfz-Verkehrs genannt, doch viele Fragen bleiben offen. Wie soll die Verlagerung von 50.000 Pkw-Fahrten pro Tag auf den ÖPNV ohne diese Verlängerung funktionieren? Und wenn das Obus-Netz verschlechtert wird, könnte der Modal Split sogar auf unter 10% sinken. Das klingt nicht gerade optimistisch, oder?

Nachhaltigkeit im Verkehr

Die Idee hinter all diesen Mobilitätskonzepten ist, ein nachhaltigeres Mobilitätsverhalten zu fördern. Das Ziel? Lebenswertere Städte mit weniger Lärm und besserer Luftqualität. Eine Mischung aus Carsharing, Carpooling, und einem starken Fokus auf den Ausbau der Infrastrukturen für den öffentlichen Verkehr, Rad- und Fußverkehr ist gefragt. Die Zukunft der Mobilität könnte auch neue Modelle wie Mobilitätsbudgets und aktive Mobilität in Unternehmen bringen. Da ist noch viel Luft nach oben!

Das Öko-Institut hat auch einige interessante Szenarien für klimafreundliche Mobilität entwickelt. Dabei werden die Auswirkungen von politischen Maßnahmen in Bereichen wie Nahmobilität, Fahrradverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr analysiert. Und auch die Vorschläge zur Änderung des Straßenverkehrsrechts sowie bei verkehrsbezogenen Steuern und Abgaben zur Förderung des Klimaschutzes könnten hier eine Rolle spielen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich all diese Pläne entwickeln werden. Die Verkehrswende in Salzburg hat begonnen – mit einem klaren Ziel vor Augen. Es ist an der Zeit, dass wir alle mitziehen und unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Stadt ein Stück lebenswerter wird.