Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Betriebsergebnis von 115,4 Millionen Euro abgeschlossen, was einen beachtlichen Zuwachs von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Man könnte sagen, das ist ein Grund zum Feiern! Ja, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld alles andere als rosig ist. Generaldirektor Heinz Konrad berichtete von herausfordernden Zeiten, die geprägt sind von einer hohen Inflation und dem fehlenden Konjunkturaufschwung. Dennoch konnte der RVS mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 96,4 Millionen Euro auftrumpfen. Das ist ein Plus von 19,8 Prozent – nicht schlecht, oder?

Die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg hat sich in den letzten Jahren als stabiler Player am Markt etabliert. Mit einem Marktanteil von 50 Prozent in den Kerngeschäftsfeldern und rund 385.000 betreuten Kund:innen zeigt sich, dass man hier alles andere als untätig ist. Besonders erfreulich sind die soliden Erträge aus dem Bankgeschäft und den Beteiligungsunternehmen, die maßgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen haben. Ein großer Brocken war der Verkauf von Anteilen am Zahlungsdienstleister Hobex, der mit einem Vorsteuergewinn von 52 Millionen Euro zu Buche schlug. Das hat dem RVS ordentlich Auftrieb gegeben!

Neue Gesichter im Aufsichtsrat

Am 30. April 2026 gab es einen Wechsel in der Führung: Dagmar Herzog wurde zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Sie folgt auf Peter Burgschwaiger, der seit 2010 im Amt war. Auch Katrin Steger hat sich als neue stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende positioniert. Neu im Gremium sind Manfred Schaffer und Alois Eisl, während Peter Burgschwaiger und Thomas Winter ausgeschieden sind. Ein frischer Wind weht hier durch die Gänge!

Was die Zahlen angeht, die Bilanzsumme beträgt per 31. Dezember 2025 stolze 11,27 Milliarden Euro – das sind 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Forderungen an Kund:innen liegen bei 4,456 Milliarden Euro, während die Verbindlichkeiten gegenüber Kund:innen bei 3,805 Milliarden Euro stehen. Die Eigenmittel sind ebenfalls gewachsen und klettern auf 975,5 Millionen Euro – ein Anstieg von 7,3 Prozent. Das sind alles Indikatoren, die einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr versprechen.

Wirtschaftlicher Einfluss und regionale Ausrichtung

Die Raiffeisen Bankengruppe hat sich nicht nur auf den eigenen Erfolg konzentriert, sondern auch auf die regionale und genossenschaftliche Ausrichtung. Die Gewinne bleiben in der Region und fördern die wirtschaftlichen Interessen der 65.000 Mitglieder. Im Jahr 2024 betrug der gesamtwirtschaftliche Beitrag der Bankengruppe rund 914 Millionen Euro. Das zeigt, wie wichtig die Raiffeisenbanken für die lokale Wirtschaft sind. Es sind nicht nur Zahlen, es geht auch um Arbeitsplätze – die Raiffeisen-Gruppe sichert insgesamt 93.000 Arbeitsplätze und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Stabilität.

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Die Steuer- und Abgabenleistung von Raiffeisen Salzburg lag bei 273 Millionen Euro, was sich inklusive indirekter Effekte auf rund 340 Millionen Euro summiert. Da fragt man sich schon, wie viel die Banken für die Allgemeinheit tun. Und auch wenn es immer wieder Kritik an den geplanten Stabilitätsabgaben gibt – die jährlichen Kosten von rund 6 Millionen Euro sind kein Pappenstiel! Dennoch bleibt der RVS optimistisch, und das nicht ohne Grund. Die Betriebserträge im ersten Quartal 2026 zeigen sich stabil und liegen auf Vorjahresniveau.

Insgesamt zeigt sich also ein Bild, das trotz der Herausforderungen durch Inflation und Konjunktursorgen viele positive Facetten hat. Die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg bleibt ein verlässlicher Partner – für ihre Kund:innen und für die Region. Man darf gespannt sein, was das Jahr 2026 noch bringen wird!