Heute ist der 19.06.2026, und in der Region Salzburg tut sich einiges auf dem Fußballplatz! Nach drei titellosen Jahren hat Red Bull Salzburg einen klaren Wunsch: Wieder Titel holen! Und um das zu erreichen, hat der Verein einen neuen Cheftrainer an Land gezogen. Danny Röhl, 37 Jahre alt, hat am Mittwoch seine Aufgabe als Trainer begonnen – ein frischer Wind für die Bullen. Der Vertrag, den er unterschrieben hat, läuft über drei Jahre, und die Übernahme der Mannschaft erfolgt mit sofortiger Wirkung. Die Bekanntgabe kam am 17. Juni, und die Fans sind schon gespannt, was Röhl alles bewirken kann.

Röhl bringt eine Menge Erfahrung mit. Als Co-Trainer war er bei namhaften Clubs wie RB Leipzig, FC Bayern München und sogar bei der deutschen Nationalmannschaft tätig. Mit Bayern feierte er große Erfolge – Champions League, deutsche Meisterschaft, DFB-Pokal – da kann man sich schon vorstellen, dass er weiß, wie man Titel holt. Zuletzt war er Cheftrainer bei Sheffield Wednesday und den Glasgow Rangers. Sport-Geschäftsführer Marcus Mann hat ihn nicht umsonst als „Wunschtrainer“ bezeichnet. Röhl sieht sich mit der Spielphilosophie von Salzburg identifiziert und hat das Ziel, den Klub international erfolgreich zu vertreten.

Ein Kader im Umbau

Doch bevor die ersten großen Erfolge gefeiert werden können, muss Röhl sich erst einmal mit dem Kader auseinandersetzen. Der wird nämlich als zu groß angesehen und braucht dringend Anpassungen. Besonders die Torhüterposition ist ein Thema. Alexander Schlager gilt als sicherer Rückhalt, auch wenn die Statistik mit 41 Gegentoren in 32 Spielen nicht gerade für ihn spricht. Hinter ihm stehen mit Christian Zawieschitzky und Salko Hamzic zwei vielversprechende Backup-Torhüter in den Startlöchern.

Die Abwehr ist ein weiteres Sorgenkind. Nach dem Abgang von Joane Gadou und Jannik Schuster gibt es einige Unsicherheiten. John Mellberg und Anrie Chase sind die einzigen gelernten Innenverteidiger im Kader, während Neuzugang Tim Drexler als Rechtsverteidiger verpflichtet wurde, aber auch im Zentrum spielen könnte. Auf der linken Abwehrseite soll Dominik Schmid für Stabilität sorgen. Aleksa Terzic könnte möglicherweise abgegeben werden, was die Abwehrsituation noch spannender macht. Frans Krätzig hat zudem die Möglichkeit, im Mittelfeld auszuhelfen.

Die Suche nach einem Torgaranten

Ein weiteres großes Thema ist die Offensivreihe. Die Stürmer der vergangenen Saison haben alles andere als überzeugen können. Petar Ratkov und Kerim Alajbegovic führen zwar die interne Torschützenliste mit je neun Treffern an, aber das ist einfach zu wenig. Yorbe Vertessen und Karim Konate haben die Chancen, die sie bekommen haben, einfach nicht genutzt. Da wird es höchste Zeit, nach einem torgefährlichen Angreifer Ausschau zu halten. Kaderplaner Marcus Mann und Jonathan Hader stehen vor der Herausforderung, den Kader zu entschlacken und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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Ein wenig Hoffnung gibt es in Form von Soumaila Diabate, der starke Leistungen gezeigt hat. Dennoch steht Mads Bidstrup vor einem Wechsel zu Lyon, was die Situation im Mittelfeld zusätzlich kompliziert. Valentin Sulzbacher und Maurits Kjaergaard könnten die Lücke füllen, doch die Kreativität im Team fehlt seit dem Abgang von Oscar Gloukh. Sota Kitano hat Potenzial, zeigt aber leider auch inkonstante Leistungen. Takumu Kawamura ist verletzungsanfällig, hat aber das Zeug, dem Team zu helfen.

Und dann gibt es noch die Unklarheiten rund um die Leihspieler wie Lucas Gourna-Douath, Hendry Blank und Leandro Morgalla, die nicht bei den ersten Trainingseinheiten dabei waren. Bobby Clark und Adam Daghim stehen vor einem endgültigen Abschied. Es bleibt also spannend, wie sich der Kader von Red Bull Salzburg unter der Leitung von Danny Röhl entwickeln wird. Die Fans dürfen sich auf einen aufregenden Umbau und hoffentlich wieder auf viele Titel freuen!