Heute ist der 10. Juli 2026, und das bedeutet für viele Kinder und Jugendliche in Salzburg und fünf weiteren Bundesländern: Die Sommerferien beginnen! Ab sofort heißt es für rund 670.000 Schülerinnen und Schüler in Salzburg, Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark, die Schulbank gegen Sandburgen und Freibäder einzutauschen. Neun Wochen lang dürfen sich die Kids von den mühsamen Mathearbeiten und den endlosen Aufsätzen erholen.

Ein Blick auf den Kalender zeigt uns, dass eine Woche nach dem Ferienbeginn im Osten alle etwa 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich in die wohlverdienten Sommerferien starten. Das bedeutet für viele auch: Auf ans Meer oder in die Berge! Die Vorfreude ist förmlich spürbar, aber nicht nur bei den Kindern – auch die Eltern sind bereit für eine Auszeit vom Schulstress. Doch, und das sollte man nicht vergessen, mit dem Ferienbeginn steigt auch der Reiseverkehr auf den Straßen. Experten rechnen mit massiven Verkehrsbelastungen am Freitagnachmittag und Samstagvormittag. Wenn man an die West Autobahn (A1) oder die Tauern Autobahn (A10) denkt, wird einem schon ganz mulmig.

Verkehrschaos vorprogrammiert

Besonders betroffen sind auch die Inntal Autobahn (A12), die Brenner Autobahn (A13) sowie die Fernpass Straße (B179) und die Karawanken Autobahn (A11). Wer also plant, am ersten Wochenende der Ferien zu verreisen, sollte besser frühzeitig losfahren oder die umweltfreundliche Bahn wählen. Denn nichts ist schlimmer, als im Stau zu stehen, während die Kinder hinten quengeln und nach Snacks fragen.

Ein kurzer Blick über die Grenze nach Deutschland zeigt, dass dort die Sommerferien ebenfalls unterschiedlich gestaffelt sind. In Baden-Württemberg beispielsweise beginnen die Ferien erst am 30. Juli und enden am 12. September. Bayern hat es da nicht anders, die Kinder dürfen sich vom 3. August bis zum 14. September ausruhen. Währenddessen sind die Ferien in Berlin und Brandenburg bereits ab dem 9. Juli bis zum 22. August angesetzt. Was für ein Ferien-Roulette!

Europäische Ferienplanung

Die Feriendichte-Analyse auf EUFerien.de ist eine wahre Schatztruhe, die hilft, ruhigere und günstigere Reisezeiten zu finden. Man kann sich dort auch über gesetzliche Feiertage und Ferienkalender für zehn europäische Länder informieren. In Deutschland etwa legen die 16 Bundesländer selbst fest, wann die Schüler in die Ferien dürfen. In Österreich sind es die neun Bundesländer, die für die Festlegung der Ferien verantwortlich sind. Das sorgt manchmal für Verwirrung, wenn man mit Familie oder Freunden aus anderen Regionen plant.

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Ob man nun die Zeit am Strand, in den Bergen oder einfach zu Hause im Garten verbringt, die Sommerferien sind eine willkommene Auszeit. Die Kinder können sich endlich von der Schulsaison erholen, die Eltern haben Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch das eine oder andere Abenteuer zu erleben. Also, packt die Koffer und genießt die freien Tage – die Ferien sind da!