Heute ist der 3.07.2026 und die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat für das österreichische Nationalteam nicht den erhofften Glanz gebracht. Nach einer spannenden aber letztlich enttäuschenden Reise scheidet unser Team im Sechzehntelfinale gegen Spanien mit 0:3 aus. Das Minimalziel, der Aufstieg in die K.o.-Phase, wurde erreicht, doch die Schwächen in der Defensive sind nicht zu übersehen. Neun Gegentore in nur vier Spielen, das ist schon ein bisschen bitter. Auch gegen vermeintlich schwächere Teams wie Jordanien und Algerien gab es Schwierigkeiten – Jordanien wurde zwar 3:1 besiegt, aber das 3:3 gegen Algerien zeigt, dass es nicht ganz rund lief.

Ein Lichtblick war jedoch Torwart Alexander Schlager. Der 30-Jährige hat sich trotz einer schwierigen Saison beim FC Red Bull Salzburg im Nationalteam deutlich gesteigert und wird als einer der Gewinner dieser WM angesehen. Seine starken Leistungen haben ihn zum Rückhalt der Mannschaft gemacht. Auf der anderen Seite stand Konrad Laimer, der 29-jährige Defensivspezialist. Er wurde vielseitig eingesetzt, hatte aber seine Probleme, insbesondere gegen den spanischen Spieler Lamine Yamal. Laimer selbst betont, dass man aus dieser WM lernen müsse – und das ist auch dringend nötig.

Ein Blick auf die Salzburger Talente

Nicolas Seiwald, 25 Jahre alt und ein wichtiger Spieler im Mittelfeld, hat in 52 Länderspielen sein Können unter Beweis gestellt. Auch er wurde von Ralf Rangnick, dem aktuellen Coach, geschätzt. Doch gegen Spanien zeigte auch Seiwald Schwächen. Patrick Pentz, der zweite Torwart im Kader, hat aufgrund fehlender Einsatzminuten keine Bewertung erhalten. Dennoch wird die Zukunft des Salzburger Trios – Schlager, Laimer und Seiwald – im Nationalteam optimistisch eingeschätzt. Es gibt sogar Hoffnungen auf eine Teilnahme an der EM 2028 in Großbritannien und Irland. Das wäre doch etwas, auf das man hinarbeiten könnte!

Ein wenig zurückblickend auf die Geschichte der österreichischen Nationalmannschaft: In der Qualifikation zur WM in Spanien schaffte es das Team, sich gegen starke Gegner wie Deutschland, Bulgarien, Albanien und Finnland zu behaupten. Deutschland gewann zwar alle Spiele, aber Österreich konnte sich durch ein 2:0 im Heimspiel und ein 0:0 im Auswärtsspiel gegen Bulgarien den zweiten Platz sichern. Das war ein echter Kampf, und der Sieg öffnete die Tür zur WM.

Damals, 1982, gab es große Erwartungen, aber auch einige Skandale. Das letzte Gruppenspiel gegen Deutschland wird bis heute als „Nichtangriffspakt von Gijón“ bezeichnet, als beide Teams sich darauf einigten, das Spiel nicht aktiv zu gestalten. Ein echter Aufreger, der dazu führte, dass solche Spiele seither parallel ausgetragen werden. Österreichs Reise endete damals nach einer weiteren Niederlage gegen Frankreich, und die Hoffnung auf den nächsten großen Erfolg bleibt bis heute bestehen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren