Am Ende Mai, als die Sonne über den malerischen Bergen des Nationalparks Hohe Tauern schien, fanden in Hellbrunn und Mittersill ganz besondere Schulfeste statt. Diese Veranstaltungen waren nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit für unsere jüngsten Generationen, die Natur und Umwelt hautnah zu erleben. Rund 450 Schülerinnen und Schüler, begleitet von etwa 50 Lehrerinnen und Lehrern, strömten zu den Festen, um ihr Wissen und Geschick unter Beweis zu stellen. Nationalparkranger und Mitarbeitende der Nationalparkverwaltung standen bereit, um die Kinder an den verschiedenen Bildungsstationen zu betreuen.
Die Begeisterung der Kinder war förmlich spürbar. Mit leuchtenden Augen nahmen sie an Spielen teil und erforschten die Vielfalt der Umgebung. Landesrat Maximilian Aigner hob bei der Eröffnung die immense Bedeutung der Nationalparkbildung hervor. Er betonte, dass solch engagierte Veranstaltungen dazu beitragen, das Verständnis und die Akzeptanz für die Schönheit dieser Region zu fördern. Ein herzlicher Dank ging auch an die Partner von Ja!Natürlich, die eine kostenlose, biologische Jause für die hungrigen Entdecker bereitstellten. Die Schlossverwaltung Hellbrunn und die Stadtgemeinde Mittersill unterstützten das Projekt ebenfalls tatkräftig.
Vielfältige Bildungsangebote
Die Partnerschaft mit dem Nationalpark Hohe Tauern eröffnet Schulen im Pinzgau eine Fülle an spannenden Unterrichtsprojekten. In der Nationalparkwerkstatt im Klausnerhaus in Hollersbach können Schülerinnen und Schüler in beliebten Modulen wie „Wald und Bäume“ oder „Tierspuren“ ihr Wissen erweitern. Ein echter Hit ist auch die Schneeschuhwanderung, die unter der fachkundigen Anleitung von Nationalparkranger:innen die Winterlandschaft am Sonnberg erkundet. Da kommt schon ein bisschen Abenteuerfeeling auf!
Darüber hinaus haben die Ranger auch die „Wasserschule“ ins Leben gerufen. Hier besuchen sie die Schulklassen über vier Tage hinweg und vermitteln sowohl in Indoor- als auch in Outdoor-Einheiten Wissen über Gewässer. Die Kinder können bei der Erkundung heimischer Gewässer nach Kleinstlebewesen forschen – das ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch jede Menge Spaß!
Engagement für die Zukunft
Das Projekt „klimaaktiv mobil“ sensibilisiert die 4. Klassen für Umweltschutz und Klima. Auch die Volksschulen profitieren: mit einem Materialpaket im Wert von etwa 12.000 € können die 3. und 4. Klassen die raumgroße Landkarte nutzen, die sich in eine dreidimensionale Landschaft verwandeln lässt. Und dann gibt es noch das Kinder- und Jugendmagazin „Ranger Rudi“, das dreimal im Jahr kostenlos an die 3. und 4. Klassen verteilt wird. So bleibt das Thema Nationalpark und Naturbildung lebendig.
Stets im Wechselspiel mit der Natur stehen die Nationalpark-Partnerschulenfeste, die alle zwei Jahre im Pinzgau stattfinden. Hier können sich die 3. und 4. Klassen anmelden und an abwechslungsreichen Stationen teilnehmen. Das alles zeigt: Bildung und Natur gehen in Salzburg Hand in Hand – und das ist einfach großartig!
