Goldene Ehrenschildverleihung: Ein Fest der Gemeinschaft und Bildung in Niederösterreich
Am 15. Juli 2026 wurde in einer festlichen Zeremonie das Goldene Ehrenschild der Österreichischen Jungarbeiterbewegung (ÖJAB) an die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner verliehen. Ein Ereignis, das nicht nur eine Auszeichnung darstellt, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für ihre langjährige Unterstützung der Organisation. Es war ein schöner Sommertag in Niederösterreich, und die Atmosphäre war von Dankbarkeit und Wertschätzung geprägt. Mikl-Leitner, die selbst während ihres Studiums im ÖJAB-Studierendenwohnheim Niederösterreich 1 lebte, sprach über die Wichtigkeit von Gemeinschaft und Zusammenhalt. „Hier hat alles begonnen“, ließ sie durchblicken, und man konnte die Verbundenheit spüren.
Die Partnerschaft zwischen dem Land Niederösterreich und der ÖJAB ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine echte Zusammenarbeit, die jungen Menschen Chancen bieten soll. „Wir setzen uns dafür ein, die besten Rahmenbedingungen für die Bildung junger Menschen zu schaffen“, betonte Mikl-Leitner. Ihre Vision, die sie als „Mission Nobelpreis“ bezeichnete, zielt darauf ab, Spitzenleistungen in Wissenschaft, Forschung und Bildung zu fördern. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das den Mut und die Entschlossenheit der Landeshauptfrau zeigt.
Ein Abend voller Musik und Dankbarkeit
Der feierliche Akt wurde musikalisch umrahmt von der talentierten Violinistin Sonia Ciaroni und dem Gitarristen Kamil Aniol. Ihre Klänge schwebten durch den Raum und gaben der Veranstaltung einen besonderen Glanz. Monika Schüssler, die Geschäftsführerin der ÖJAB, hielt eine bewegende Festrede und bedankte sich herzlich für die Unterstützung von Mikl-Leitner. „Es ist die Wertekongruenz und das vertrauensvolle Miteinander, die unsere Partnerschaft so stark macht“, erklärte sie und unterstrich die Nachhaltigkeit der gemeinsamen Projekte.
Die ÖJAB, die in ihrem 80. Jubiläumsjahr steht, bietet seit Jahrzehnten Unterstützung für junge und ältere Menschen. Dabei spielt die berufspädagogische Ausbildung eine entscheidende Rolle, insbesondere im Industrieviertel, wo die ÖJAB Maßnahmen wie AusbildungsFit durchführt. Die Standorte in Mödling, Bad Vöslau, Bruck an der Leitha, Schwechat, Wiener Neustadt und Neunkirchen sind lebendige Beispiele für das Engagement, das die ÖJAB in die Bildung junger Menschen steckt.
Ein Zuhause für viele
Die Organisation ist mehr als nur eine Ausbildungsstätte. Sie betreibt auch mehrere Studierenden- und Jugendwohnheime. In Mödling gibt es 175 Plätze, während in Krems an der Donau 93 Plätze bereitstehen. In Wien finden junge Menschen aus Niederösterreich in zwei weiteren Wohnheimen Zuflucht, die 123 und 256 Plätze bieten. Ein echtes Zuhause, wenn man so will.
Besonders bemerkenswert sind die Projekte zur Flüchtlingsbetreuung, die in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich in Greifenstein an der Donau und Mödling umgesetzt wurden. Diese Initiativen wurden als Musterbeispiele für gelungene Integration anerkannt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut und Engagement in diese Arbeit gesteckt wird.
Und so, an diesem denkwürdigen Abend, wurde nicht nur Johanna Mikl-Leitner geehrt, sondern auch die Werte und das Engagement der ÖJAB gewürdigt. Ein Moment, der uns alle daran erinnert, wie wichtig Gemeinschaft, Bildung und Unterstützung sind – nicht nur für junge Menschen, sondern für die gesamte Gesellschaft.
