Heute, am 22. Juni 2026, wird die Europaburg in Neumarkt zum Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses – der EYFON Peace Days 2026. Hier versammeln sich 30 junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern Europas. Die Teilnehmer stammen aus einer bunten Palette von Nationen: Ukraine, Slowakei, Italien, Polen, Ungarn, Österreich, Malta, Frankreich und den Westbalkan-Staaten. Ein wahrhaft multikulturelles Miteinander! Es wird ein mehrtägiges Seminar, bei dem die Themen Frieden, Demokratie und europäische Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Da kann man nur sagen: Das ist nicht nur ein Seminar, das ist auch eine Plattform für den Dialog und Austausch über nationale Grenzen hinweg!

Die Referenten sind echte Schwergewichte auf ihrem Gebiet. Valon Murtezaj, der ehemalige stellvertretende Außenminister der Republik Kosovo, bringt seine Erfahrungen mit. Und die beiden ukrainischen Professorinnen Olga Tsaryk und Natalia Rybina sprechen über die Herausforderungen, die Desinformation und hybride Kriegsführung für demokratische Gesellschaften darstellen. Dabei wird auch auf Sicherheit und Resilienz eingegangen, unter anderem von Laurent Barthe und Grigory Volkov, Vertretern des französischen Reserveheeres. Ein spannendes Programm ist garantiert! Und als ob das nicht schon genug wäre, steht auch eine Model-United-Nations-Simulation unter der Leitung von Orines Gashi auf dem Plan. Hier können die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden und erleben, wie internationale Diplomatie funktioniert.

Einblicke in die Herausforderungen Europas

Die Diskussionen sind nicht nur theoretisch, sondern auch sehr emotional. Viele Teilnehmer bringen ihre eigenen Kriegserfahrungen mit. Es ist beeindruckend zu sehen, wie junge Menschen aus Albanien, Armenien, Georgien, Serbien und der Türkei zusammenkommen und über die Ursachen bewaffneter Konflikte diskutieren. Die Atmosphäre ist spürbar geladen, die Fragen, die hier aufgeworfen werden, sind von großer Bedeutung. Die Botschaft, die aus diesen Gesprächen herausklingt, ist klar: Europa muss Ideale wie Toleranz, Frieden, Freiheit und Wohlstand emotional leben. Das ist nicht nur eine Forderung, das ist ein Aufruf zum Handeln!

Und die EYFON PeaceDays sind mehr als nur eine einmalige Veranstaltung. Sie sind fester Bestandteil des Jahresprogramms von EYFON und finden mindestens zweimal jährlich statt. Die nächste Woche der PeaceDays ist bereits für September geplant, mit einem Fokus auf die EU-Erweiterung und Frieden durch Kunst. Ein kreativer Ansatz, der die Teilnehmer sicher erneut begeistern wird! Christoph Leitl, Präsident von EYFON, bringt es auf den Punkt: „Frieden entsteht nicht von selbst…“ und das spiegelt sich in dem Engagement der Jugendlichen wider, die trotz ihrer schwierigen Schicksale Lebensfreude und Hoffnung für die Zukunft Europas zeigen.

Ein Blick über die Landesgrenzen hinaus

Um den Horizont weiter zu öffnen, finden Jugendseminare auch in Brüssel, Straßburg oder online statt, wo junge Menschen sich mit Themen wie Klimawandel, Digitalisierung und Bildung auseinandersetzen. Diese Seminare fördern nicht nur kritisches Denken, sie geben den Jugendlichen auch die Möglichkeit, kulturelle, sprachliche und soziale Unterschiede zu überwinden. In einem europäischen Kontext ist das enorm wichtig. Die Teilnehmer lernen, wie europäische Demokratie funktioniert und welchen Einfluss sie auf die Bürger hat. Gerade in einer Zeit, in der die Welt oft gespalten scheint, ist es ermutigend zu sehen, wie diese jungen Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten.

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Die EYFON Peace Days sind ein strahlendes Beispiel dafür, wie der interkulturelle Dialog und das Engagement junger Europäer weiter gefördert werden können. Wenn man bedenkt, was hier in Neumarkt auf die Beine gestellt wird, kann man nur hoffen, dass diese Initiative auch in Zukunft viele weitere junge Menschen inspiriert. Und das ist der wahre Geist Europas – ein vereintes Miteinander, das über Unterschiede hinweg geht und für eine bessere Zukunft kämpft.