Die Wiener Elektro Tage im Jahr 2026 waren ein echtes Erlebnis – über 70.000 Besucher strömten auf den Rathausplatz und bestaunten mehr als 60 Fahrzeuge von 20 Herstellern. Wie ein riesiger Jahrmarkt für Technikbegeisterte, wo die neuesten Elektroautos in schillernden Farben und mit modernen Features um die Wette glänzen. Im Vordergrund standen dabei bezahlbare Klein- und Kompaktfahrzeuge wie der Škoda Epiq und der VW ID. Polo. Diese Fahrzeuge sind nicht nur schick, sie zeigen auch, dass Elektromobilität für alle zugänglich wird. Und das ist wichtig, denn Österreich befindet sich in einem spannenden Umbruch!
Vor dem Hintergrund der internationalen Energiekrise nimmt die Elektromobilität in Österreich weiter Fahrt auf. Doch während das Land im europäischen Vergleich bei den Zulassungszahlen auf Rang zwölf gefallen ist, erreicht der BEV-Anteil am Pkw-Gesamtbestand aktuell nur rund fünf Prozent. Immerhin, im Herbst 2025 wurde die Marke von 250.000 batterieelektrischen Pkw auf unseren Straßen geknackt. Besonders in Oberösterreich war die Stimmung gut: Ein Drittel der neu zugelassenen Autos waren rein elektrisch – das spricht Bände!
Die Ladeinfrastruktur wächst
Über 30.000 öffentliche Ladepunkte wurden seit den letzten Wiener Elektro Tagen im September 2025 gemeldet. Das ist ein echter Fortschritt! An diesen Ladepunkten kann eine beeindruckende Ladeleistung von 8,75 GW bereitgestellt werden. Und die Verwaltung dieser Ladepunkte? Die erfolgt über das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur, das mittlerweile 151.452 Normalladepunkte und 52.499 Schnellladepunkte umfasst. So gibt’s für jeden Bedarf die passende Möglichkeit zum Tanken!
Das Ladesäulenregister ist nicht nur ein Zahlenwerk, sondern auch ein wertvolles Tool für die Planung und Überwachung der Ladeinfrastruktur. Die Bundesnetzagentur hat es ermöglicht, die „Liste der Ladesäulen“ automatisiert über eine Webserviceschnittstelle abzurufen. Das klingt zwar etwas technisch, bedeutet aber viel mehr Transparenz und Zugang zu den Daten für alle, die sich mit Elektromobilität beschäftigen. Eine Bundeslandkarte zeigt die Verteilung der Ladesäulen auf die Bundesländer – ganz praktisch, wenn man mal spontan einen Roadtrip plant!
Ein Blick in die Zukunft der Elektromobilität
Die Entwicklungen im Bereich Elektromobilität zeigen, dass der Elektroantrieb den Benzinmotor spätestens 2028 als die stärkste Antriebsform bei Pkw-Neuzulassungen ablösen könnte. Das ist kein leeres Gerede – die Zahlen belegen es! Im Jahr 2025 war jede fünfte Neuzulassung ein E-Pkw. Dabei haben sich die Listenpreise von E- und Benzin-Pkw in fast allen Segmenten angeglichen, mit Ausnahme der Klein- und Kompakt-Pkw, wo Elektrofahrzeuge noch etwas teurer sind.
Und das Beste? Über 80 Prozent der E-Mobilisten haben selten oder nie mehr als 80 Cent pro Kilowattstunde bezahlt, was die Nutzung von Elektrofahrzeugen noch attraktiver macht. Viele greifen auf Apps zurück, um die besten Preise zu vergleichen – ein Zeichen dafür, dass die Leute wirklich informiert sind und sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Die Mobilitätswende ist in vollem Gange und die Wiener Elektro Tage sind ein wichtiger Teil davon. Thomas Beran von Porsche hat es treffend formuliert: Diese Veranstaltungen sind entscheidend für die Mobilitätswende.
So viel Leidenschaft für die Elektromobilität ist spürbar, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Markt weiter entwickeln wird. Österreich hat noch viel vor sich, aber die Zeichen stehen gut!
