Ein neues Zuhause für sportliche Talente in Graz-Eggenberg
Heute ist der 16. Juni 2026 – ein Tag, der in den Geschichtsbüchern der Sportmittelschule Graz-Eggenberg festgehalten werden wird. Der Spatenstich für die neue Sportmittelschule ist erfolgt, und die Vorfreude ist förmlich greifbar. Der Standort könnte kaum besser gewählt sein: Auf dem Areal der MS Algersdorf, vis-à-vis des Sportbads Auster und in unmittelbarer Nähe zum ASKÖ, wird ein neues Zuhause für die sportbegeisterten Schüler:innen entstehen.
Das Projekt sieht den Umbau des Bestandsgebäudes der Mittelschule Algersdorf vor, ergänzt durch einen Zubau. Mit 12 Klassenräumen wird die Schule Platz für 300 Schüler:innen und 36 Lehrer:innen bieten. Ein wirklich beeindruckendes Vorhaben! Und das ist noch nicht alles: Die geplanten Einrichtungen sind ein wahres Sportparadies. Neben dem Ganztagesschulbetrieb (GTS) gibt es Fitnessräume, eine 3-fach-Sporthalle im Obergeschoss und sogar einen Streetsoccer-Dach-Court. Die Außenanlagen sind ein Traum für jeden Sportler: Fußball-Kunstrasenplatz, Tennis-Hardcourt, Beachvolleyballfeld, Laufbahn und noch vieles mehr. Die Liste ist lang und verspricht, dass hier das Lernen und Sporteln Hand in Hand gehen werden.
Ein Meilenstein für den sportlichen Nachwuchs
Die Übersiedlung der Sportmittelschule Graz nach Eggenberg, die im Jänner bzw. September 2028 stattfinden wird, wird von allen Seiten begeistert begrüßt. Direktor Michael Habjanic ist optimistisch und sieht die neuen Räumlichkeiten als wahres Geschenk für die Schüler:innen. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner bezeichnet die Übersiedlung sogar als einen Meilenstein für den sportlichen Nachwuchs in Graz. Sportstadtrat Kurt Hohensinner pflichtet ihr bei und hebt die hervorragende Lage des neuen Standorts hervor.
Bei der Feier zum Spatenstich waren auch einige Schüler:innen anwesend, die sich zwar enttäuscht zeigten, dass sie die neuen Räumlichkeiten nicht mehr selbst nutzen können, aber dennoch voller Hoffnung auf die zukünftigen Sportmöglichkeiten sind. Eine von ihnen, die leidenschaftliche Geräteturnerin Lili, trainiert seit fünf Jahren Eiskunstlaufen mit ihrem Verein ESC Graz. Ihre Begeisterung für den Sport ist ansteckend und zeigt, wie wichtig solche Einrichtungen für die Entwicklung junger Talente sind.
Investitionen in die sportliche Zukunft
In einem größeren Kontext ist dieser Bau nicht nur ein Schritt für die Sportmittelschule Graz, sondern spiegelt auch einen allgemeinen Trend wider. Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes, hat kürzlich betont, wie wichtig Investitionen in die Sport-Infrastruktur sind. Bessere Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Talente zu entdecken und zu fördern. Die neuen Räumlichkeiten in Graz stehen somit nicht nur für einen Neubau, sondern für eine Vision, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht.
Sportvereine sind Orte, an denen Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten zusammenkommen, lernen und wachsen. Dr. Barbara Oettinger spricht von den sozialen Mehrwerten solcher Investitionen. Es sind nicht nur Plätze für Wettkämpfe, sondern auch wichtige Orte für Gemeinschaft und Integration. Die Sportmittelschule Graz wird bald ein Teil dieser wertvollen Infrastruktur sein und eine Generation von Athleten und Athletinnen in ihrer Entwicklung begleiten.
