Heute ist der 28.04.2026. In St. Michael im Lungau hat ein Mann, der 25 Jahre lang eine tragende Rolle im Feuerwehrwesen gespielt hat, seinen Rücktritt als Bezirksfeuerwehrkommandant bekannt gegeben. Johannes Pfeifenberger, der als erster Feuerwehrmann im Lungau so lange in diesem Amt war, hat sich bewusst entschieden, „aufzuhören, wenn es am schönsten ist“. Mit einem stolzen Blick auf seine Karriere beschreibt er seine Zeit im Amt als „prägend, lehrreich und faszinierend“.

Pfeifenberger, der seine Feuerwehrlaufbahn bereits im zarten Alter von 12 Jahren mit der Gründung der Feuerwehrjugend in St. Michael begann, hat viel erlebt. Mit 15 Jahren wurde er festes Mitglied der Feuerwehr und übernahm später die Rolle des Bezirkssachbearbeiters für Atem- und Körperschutz. Im Alter von 34 Jahren wurde er zum Bezirksfeuerwehrkommandanten gewählt, nachdem er die notwendige Ausbildung absolviert hatte. Er plant, möglicherweise ein Buch über seine Erfahrungen zu schreiben, um die vielen Geschichten und Lektionen, die er gelernt hat, festzuhalten.

Herausforderungen und Erfolge

Zu den prägenden Ereignissen seiner Karriere zählt der Brand des Katschbergtunnels im Jahr 2024, bei dem er und sein Team viele Menschen in Sicherheit bringen konnten. Auch der Brand des Hotels Gambswirt in Tamsweg 2014, bei dem glücklicherweise keine Personen verletzt wurden, bleibt ihm in Erinnerung. Für Pfeifenberger ist es das Wichtigste, wenn alle unversehrt zurückkommen, ein Grundsatz, der in der Feuerwehrarbeit zentral ist.

Er betont auch, dass die Feuerwehrarbeit nicht nur auf Technik beruhen darf. Kommunikation und Verständnis sind für ihn essentielle Aspekte, die den Erfolg eines Teams ausmachen. Der Frauenanteil in der Feuerwehr hat in den letzten Jahren zugenommen, was er durchwegs positiv bewertet. Zudem sieht er die mentale Gesundheit und präventive Maßnahmen als sehr wichtig an, da diese heutzutage einen großen Einfluss auf die Einsatzbereitschaft und das Wohlbefinden der Feuerwehrleute haben.

Ein neuer Weg für die Feuerwehr

Mit dem Rücktritt von Johannes Pfeifenberger wird auch ein neuer Kurs in der Feuerwehr eingeschlagen. Leonhard Ernst wurde als neuer Ortsfeuerwehrkommandant in Thomatal Ramingstein gewählt. Dies zeigt, dass frischer Wind in die Feuerwehrgemeinschaft kommt, während die wertvollen Erfahrungen von Pfeifenberger als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung dienen können.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Veränderungen in der Feuerwehr, insbesondere der moderne Umgang mit Jugendlichen und die Unterstützung durch Digitalisierung, sind vielversprechend und tragen zur Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens bei. Die Feuerwehr bleibt somit nicht nur ein Ort der Sicherheit, sondern auch ein Raum für persönliche und gemeinschaftliche Entfaltung.