Am 6. Juli wurde in Österreich ein bedeutender Schritt in der Psychotherapie-Ausbildung gemacht. Der erste bundesweit einheitliche Aufnahmetest für das Masterstudium Psychotherapie ging über die Bühne. Ein wahrhaftiger Marathon für die angehenden Therapeuten, denn aus über 1.300 Bewerbern waren nur 500 Plätze in Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg zu vergeben. Die Aufregung war spürbar! In Innsbruck traten 150 Personen an, während in Wien die Bewerberzahl mehr als zehnmal so hoch war wie die verfügbaren Plätze. Wer hätte das gedacht? Ein echter Wettlauf um die besten Köpfe!

Der dreistündige Test war keine leichte Kost. Hier wurde zu 70 Prozent das psychotherapiewissenschaftliche Grundlagenwissen abgeprüft, dazu kamen auch verbal-analytisches Verständnis, sozial-emotionale Kompetenzen und das Erfassen englischer Fachtexte. Barbara Haid, die Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie, bezeichnete das neue Verfahren als einen Meilenstein. Es sollen bundesweit vergleichbare Qualitätsstandards etabliert werden, was den zukünftigen Therapeuten und vor allem den Patienten zugutekommen sollte.

Ein Blick über die Grenzen

Doch nicht nur in Österreich tut sich etwas. In Deutschland wächst der Bedarf an psychologischer Unterstützung ebenfalls rasant. Die Universität Regensburg hat im Sommersemester 2026 das Programm „Helfen in Seelischer Not“ (HSN) ins Leben gerufen. Hier wurden über 200 Studierende in zweistündigen Kursen geschult, um psychische Krisen bei ihren Mitstudierenden frühzeitig zu erkennen und Hilfe zu leisten. Ein echter Lichtblick, wenn man bedenkt, wie wichtig das Thema psychische Gesundheit ist!

Aber das ist noch nicht alles. Die Hochschule Kaiserslautern hatte im Juni bei ihren „Zukunftstagen“ über 600 Besucher. Viele Menschen interessierten sich für Studiengänge wie Wirtschaftspsychologie und Applied Life Sciences. Ein Trend, der zeigt, dass das Thema Psychologie und deren praktische Anwendung immer mehr in den Fokus rückt. Auch in Osnabrück gibt es Pläne für eine Veranstaltungsreihe zu Lehramtsstudium, MINT-Fächern und Angeboten für internationale Studierende. Es scheint, als würde die Psychologie in den Bildungsstätten immer mehr Raum einnehmen.

Tests und Chancen für die Zukunft

Zurück nach Deutschland: Ab November 2026 wird der Studieneignungstest für den Bachelor-Studiengang Psychologie, BaPsy-DGPs, in zwei Testterminen pro Jahr angeboten. Schülerinnen und Schüler der Vorabiturklassen können ebenfalls teilnehmen, was die Chancen auf einen Studienplatz erheblich steigert. Wer sich anstrengt, kann nach mindestens 22 Monaten den Test wiederholen, um sein Glück erneut zu versuchen. Ein Testzertifikat, das an vielen Hochschulen angerechnet werden kann, ist dabei eine feine Sache!

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Doch der Weg ist nicht ganz günstig – die Testgebühr beträgt 100 Euro. Wer eine Umbuchung oder Neuausstellung des Zertifikats benötigt, muss dafür zusätzlich 15 Euro berappen. Aber wenn man bedenkt, was einem eine gute Ausbildung wert ist, ist das vielleicht ein kleiner Preis für den Traumjob.

Berufliche Perspektiven und Vielfalt

Das Psychologiestudium bietet schließlich eine breite Palette an Möglichkeiten. Besonders der Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie führt zur Approbation und berechtigt zur Weiterbildung in Psychotherapie. Doch nicht nur das – es gibt auch Chancen in Forschung, Beratung und vielen praktischen Tätigkeitsfeldern. Psychologie kann sogar als Unterrichtsfach in Lehramtsstudiengängen belegt werden und ist oft Teil interdisziplinärer Studiengänge, wie dem Masterstudiengang Human Factors. Eine spannende und abwechslungsreiche Welt, die darauf wartet, entdeckt zu werden!

Die DGPs plant sogar eine Überarbeitung ihrer Seiten zum Studium, um all diese Informationen ans Licht zu bringen. Es bleibt also spannend, wie sich die Landschaft rund um die Psychologie in den kommenden Jahren entwickeln wird.