In Salzburg stehen die Zeichen auf Stau! Pfingsten 2026 droht ein Verkehrskollaps auf den Transitrouten der Stadt. Wenn man die Erfahrungen aus dem Vorjahr betrachtet, könnte es wieder richtig eng werden. Am Pfingstsamstag 2025 kam es auf der Tauernautobahn (A10) zu einem schier unglaublichen Rückstau von bis zu 45 Kilometern – das bedeutete bis zu fünf Stunden Wartezeit für viele Reisende. Der Verkehr aus Deutschland in Richtung Süden rollt, während die Autobahnabfahrten abgeriegelt sind. Und die Ausweichroute B159? Auch die wird stark belastet! Viele Urlauber haben bis in die Nacht auf Supermarktparkplätzen übernachtet. Man fragt sich, ob es wirklich so weit kommen muss.

Die zweiwöchigen Ferien in Bayern und Baden-Württemberg beginnen, und die Wetterprognosen sind vielversprechend. Das bringt zusätzlichen Ausflugsverkehr mit sich. Stau-Hotspots sind bereits identifiziert: Baustellenbereiche auf der A10 zwischen Pass Lueg und Werfen sowie Eben und Flachau werden den Verkehrsfluss massiv beeinträchtigen. Auch die Hauptmautstelle in St. Michael könnte zum Nadelöhr werden. Und dann ist da noch der Grenzübergang Walserberg, der durch den Einreiseverkehr überlastet sein wird. In der Stadt Salzburg selbst drohen verstopfte Ausfahrten wie die Vogelweiderstraße und die Linzer Straße, vor allem am Freitagnachmittag und Samstag.

Verkehrsregelungen und Ausweichmöglichkeiten

Besonders spannend wird es am Samstagmorgen, wenn der Brentenbergtunnel in Richtung Norden wieder eröffnet wird. Um dem Schleichverkehr entgegenzuwirken, sind Abfahrtssperren an zwei Samstagen im Mai geplant. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Puch-Urstein, Hallein, Kuchl, Golling-Abtenau, Werfen, Altenmarkt, Flachau und Zederhaus. Durchfahrtssperren werden auch in der Stadt Salzburg und in einigen Flachgauer Gemeinden wie Anif und Elsbethen verhängt – Ausnahmen nur für nachweisbaren Ziel- und Quellverkehr. Wer denkt, er könnte da einfach durchfahren, muss mit einer Strafe von bis zu 726 Euro rechnen, wenn er rückwärts fährt oder im Stau wendet. Das klingt nach einem echten Abenteuer!

Und was ist mit dem Verhalten im Stau? Es gibt einige goldene Regeln: Eine Rettungsgasse bilden, das Auto nicht verlassen und das Reißverschlusssystem beachten. Für die Reisenden ist es auch wichtig, eine gut durchdachte Checkliste für den Stau zu haben. Verpflegung ist ein Muss: antialkoholische Getränke, Snacks und Beschäftigung für die Kinder – Reisespiele und Spielzeug helfen, die Zeit zu überbrücken. Und nicht zu vergessen: Vorausschauende Fahrtplanung ist das A und O! Den regionalen Verkehrsfunk im Radio zu hören, kann Gold wert sein.

Baustellen und Umleitungen

Die Baustellen werden uns auch in den kommenden Wochen begleiten. Tunnelbaustellen zwischen Golling und Werfen könnten den Verkehrsfluss nicht nur beim Hin-, sondern auch beim Rückreiseverkehr beeinträchtigen. Und die Baustelle an der Luegbrücke auf der Brennerroute? Verzögerungen sind vorprogrammiert. Reisende sollten sich auch darauf einstellen, dass in Italien Baustellen Zeitverluste mit sich bringen. Das Verkehrsaufkommen steigt, und viele Urlauber standen bereits bis zu fünf Stunden im Stau aufgrund der Tunnelbaustelle bei Golling. Umleitungen über das Landesstraßennetz (B159 und teilweise B99) sind in der Zukunft angesagt, wenn die Tunnel während Tests und behördlicher Abnahmen gesperrt sind.

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Technik im Blick

Wer die Nerven behalten möchte, sollte auch auf digitale Hilfsmittel setzen. ADAC Maps zeigt in Echtzeit den Verkehrsfluss und informiert über kurzzeitige Störungen. Bei der Routenplanung für einen späteren Zeitpunkt wird die Verkehrsprognose für den Abfahrtstag und die Abfahrtszeit berechnet. So hat man die Möglichkeit, die aktuelle Verkehrssituation auf Autobahnen, Bundesstraßen und in Städten im Blick zu behalten. Das ist nicht nur praktisch, sondern kann auch vor bösen Überraschungen bewahren!

In einer Zeit, in der wir alle ein Stück weit die Geduld im Verkehr verlieren, bleibt nur zu hoffen, dass die Reisenden gut durch die Pfingstferien kommen. Vielleicht mit einem tiefen Atemzug und der Erkenntnis: Stau kann auch eine Gelegenheit sein, einfach mal innezuhalten und den Moment zu genießen! Wenn man schon im Stau steht, kann man ja auch einen kleinen Blick auf die Umgebung werfen, ein bisschen lachen und das Beste daraus machen. Denn eines ist sicher: Salzburg hat auch im Stau seinen ganz eigenen Charme!