Der ERC Ingolstadt hat im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League (CHL) eindrucksvoll gezeigt, was in ihm steckt. Mit einem klaren 6:2-Sieg über den EC Red Bull Salzburg zementierte das Team von Cheftrainer Mark French seine Ambitionen auf das Viertelfinale. Die Partie fand in der gut gefüllten Eishalle in Ingolstadt statt, wo 2751 Zuschauer das Spektakel verfolgten.

Bereits in der 6. Minute sorgte Riley Barber für die frühe Führung der Gastgeber. Salzburg konnte zwar durch Tyler Lewington im Powerplay zum 1:1 ausgleichen, doch die Antwort von Ingolstadt ließ nicht lange auf sich warten. Philipp Krauß und Myles Powell erhöhten innerhalb von nur einer Minute auf 3:1. Mit diesem Rückstand ging Salzburg in die erste Pause, und die Sorgenfalten wurden tiefer.

Ein dominantes Ingolstadt

Im zweiten Drittel nahm das Unheil für Salzburg seinen Lauf. Barber erhöhte in der 35. Minute im Powerplay auf 4:1. Salzburg hatte zwar seine Chancen, scheiterte jedoch unter anderem durch einen vergebenen Penalty von Keating in der 27. Minute. Das letzte Drittel brachte dann etwas Hoffnung für die Salzburger, als Lukas Hörl in der 43. Minute auf 2:4 verkürzte. Doch Ingolstadt antwortete postwendend mit weiteren Toren von Krauß (44. Minute) und Barber (54. Minute, Hattrick) und stellte final auf 6:2.

Die Ingolstädter haben sich mit dieser starken Leistung eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 19. November geschaffen. Sie gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie, denn sie haben in den letzten vier Spielen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beeindruckende 29 Tore erzielt, darunter ein 8:0-Sieg gegen Frankfurt. Salzburg hingegen muss nun dringend an der eigenen Defensive arbeiten, um die Chancen auf einen Weiterkommen in der CHL zu wahren.

Blick auf die CHL

Die Champions Hockey League hat mit Ingolstadt und Salzburg zwei Teams im Wettbewerb, die unterschiedliche Ausgangslagen mitbringen. Während Ingolstadt als Tabellensechster der DEL in die K.-o.-Runde eingezogen ist, musste Salzburg als Elfter um den Einzug kämpfen. In der bisherigen Geschichte der CHL hat es nur Red Bull München gelungen, einmal ins Endspiel zu kommen, und das war 2019 gegen Frölunda HC Göteborg. Ein weiteres Aufeinandertreffen dieser beiden Teams im Rückspiel könnte das Eis erneut zum Schmelzen bringen.

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Die Spannung bleibt also hoch, und die Eishockeyfans dürfen sich auf ein packendes Rückspiel freuen. Am 19. November um 19:15 Uhr wird sich zeigen, ob Salzburg die Wende schaffen kann oder ob Ingolstadt seine Dominanz weiter ausspielen wird.