Im Lungau tut sich etwas Spannendes: Erstmals wird eine Heimhilfe-Ausbildung angeboten, die am 22. September 2026 startet. Diese Initiative ist nicht nur ein Lichtblick für die Region, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur. Die Ausbildung ist für die Teilnehmenden völlig kostenlos und wird in Kooperation mit dem Diakoniewerk, der Volkshilfe, dem Roten Kreuz und dem Regionalverband Lungau durchgeführt.
Der Ausbildungszeitraum erstreckt sich bis zum 4. Mai 2027 und umfasst 200 Stunden Theorie sowie 200 Stunden praktische Ausbildung – wobei 120 Stunden mobil und 80 Stunden stationär stattfinden. Dies bedeutet, dass die angehenden Heimhelferinnen und -helfer nicht nur einen soliden theoretischen Hintergrund erhalten, sondern auch ausreichend praktische Erfahrung sammeln können. Besonders erfreulich ist die Möglichkeit, begleitende Berufstätigkeit teilweise anrechnen zu lassen, was die Ausbildung noch flexibler gestaltet.
Voraussetzungen und Kursplätze
Es stehen insgesamt 20 Kursplätze zur Verfügung, und um teilnehmen zu können, müssen die Interessierten mindestens 18 Jahre alt sein, eine Tätigkeit in der Senioren- oder Behindertenarbeit nachweisen und gute Deutschkenntnisse mitbringen. Die Anmeldung erfolgt durch den jeweiligen Dienstgeber, was den Zugang zur Ausbildung erleichtert. Mit einer wohnortnahen Ausbildung wird zudem sichergestellt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine langen Wege auf sich nehmen müssen.
Das Ziel dieser Ausbildung ist klar: Die regionale Versorgung mit qualifizierten Fachkräften zu stärken und gleichzeitig den Lungau als Ausbildungsregion attraktiver zu machen. Dies ist besonders wichtig, da der Bereich der Sozialbetreuungsberufe gesetzlich geregelt ist und es an qualifizierten Fachkräften in der Region mangelt.
Ein wichtiger Schritt für die Zukunft
Die Einführung dieser Ausbildung ist ein bedeutender Beitrag zur Fachkräftesicherung. Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung im Alltag, sei es in der Seniorenbetreuung oder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir in unserer Region gut ausgebildete Fachkräfte haben, die diese wertvolle Arbeit leisten können. Die Kooperation zwischen den verschiedenen Institutionen ist ein weiteres Zeichen dafür, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die der Gesellschaft zugutekommen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Heimhilfe-Ausbildung im Lungau nicht nur eine Chance für die Teilnehmenden ist, sondern auch für die gesamte Region. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und die Lebensqualität für alle zu erhöhen. Wenn Sie mehr über die Ausbildung erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Webseite des MeinBezirk.