Heute ist der 27.06.2026 und es gibt Neuigkeiten aus Zell am See, die sowohl die Bürger als auch die Besucher der Stadt betreffen. Bürgermeister Andreas Wimmreuter hat sich die Zeit genommen, um über aktuelle Bauprojekte und die damit verbundenen Herausforderungen zu berichten. Ein zentrales Thema, das im Fokus steht, ist die Generalsanierung der Volks- und Musikmittelschule, die am 6. Juli beginnen soll. Das Gesamtvolumen der Aufträge beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro, und das Beste daran: 90 Prozent der Aufträge werden an regionale Unternehmen vergeben. Damit bleibt das Geld in der Region und stärkt die lokale Wirtschaft – eine Win-win-Situation für alle!

Mit Beginn dieser Sanierungsarbeiten wird es jedoch auch einige Veränderungen geben. Die Sommerferien beginnen etwa eine Woche früher als gewohnt, was für einige Familien vielleicht eine kleine Überraschung sein wird. Zudem wird die Musikmittelschule um eine Woche verschoben, um die Bauarbeiten nicht zu stören. Für die Familien, die Unterstützung benötigen, wurde die Ferienbetreuung auf neun Wochen ausgeweitet. Und als wäre das noch nicht genug, muss die Volksschule vorübergehend in eine Containerschule nach Schüttdorf übersiedeln, was sicher für einige Aufregung sorgen wird.

Ein Blick auf die Bauvorhaben

Was genau passiert während der Sanierung? Die Arbeiten umfassen die Erneuerung der Sanitäranlagen und Umkleiden, den Vollwärmeschutz, die Barrierefreiheit sowie neue Fenster und Lüftungssysteme – alles, was eine moderne Schule braucht. Nach Abschluss der Arbeiten stehen den Schülern dann nicht weniger als 20 Klassenräume zur Verfügung, und der Musikschwerpunkt bleibt dabei natürlich erhalten. Auch die Außenbereiche werden nicht vernachlässigt: Innenhof und Garten werden saniert, und der Vorplatz wird autofrei gestaltet, was die Sicherheit für die Kinder erhöht.

Ein weiteres spannendes Projekt ist die Adaptierung des denkmalgeschützten Lohninghofes in Thumersbach, für die rund 900.000 Euro investiert werden. Im Dachgeschoss soll ein akustisch optimiertes Probelokal für die Bürgermusik sowie ein Veranstaltungssaal entstehen. Das ermöglicht nicht nur den Musikern bessere Probenbedingungen, sondern auch der ganzen Gemeinde eine Plattform für kulturelle Events.

Herausforderungen und Chancen

Doch nicht alles läuft wie am Schnürchen. Wimmreuter warnt vor finanziellen Herausforderungen für die Gemeinden. Weniger Geld wird zur Verfügung stehen, was für viele Projekte und die zentrale Aufgabe der Gemeinden, wie Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheitsversorgung, eine echte Herausforderung darstellt. Dennoch zeigt sich Wimmreuter optimistisch und hebt den starken Zusammenhalt in der Bevölkerung hervor. Die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist dabei ein Lichtblick – viele Bürger packen mit an, um ihre Stadt lebenswert zu gestalten.

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Insgesamt ist Zell am See eine lebenswerte Stadt, die als gefragte Urlaubsdestination gilt. Die zahlreichen Investitionen in die Infrastruktur, wie Wasser- und Kanalbau, Straßen und Radwege, zeigen, dass hier nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft gedacht wird. Die Stadt scheint also gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren eine attraktive Anlaufstelle für Einheimische und Urlauber zu bleiben.