Heute ist der 6.07.2026 und wir sind mitten im Geschehen der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Vorfreude ist greifbar, auch wenn das Wetter manchmal nicht mitspielen will. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Achtelfinalspiel zwischen Mexiko und England, das wegen heftigen Gewitters um eine Stunde verschoben wurde. Die neue Anstoßzeit ist nun 19.00 Uhr Ortszeit, also 3.00 Uhr MESZ. Die FIFA hat klar betont, dass die Sicherheit aller Beteiligten oberste Priorität hat. Man muss sich nur vorstellen, wie der Regen in Mexiko-Stadt auf die Spieler und Fans niederprasselt!

Bereits im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gab es eine Verspätung von 60 Minuten aufgrund ähnlicher Wetterbedingungen. Diesmal wurde die Verschiebung rund 75 Minuten vor dem ursprünglich geplanten Anpfiff bekannt gegeben. Heftiger Regen und Gewitter machten den Rasen unbespielbar und die Diskussionen über eine Vorverlegung der Partie, die zwei Tage zuvor angestoßen wurden, blieben ohne Ergebnis. Eine Vorverlegung hätte schließlich auch Einfluss auf das folgende Spiel zwischen Norwegen und Brasilien in East Rutherford gehabt. Trotz der Beschwerden von beiden Verbänden blieb alles beim Alten.

Klimatische Herausforderungen und Anpassungen

Doch nicht nur das Wetter in Mexiko-Stadt sorgt für Aufregung. Die kommenden Spiele der WM 2026, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, versprechen ebenfalls klimatische Extreme. Die Temperaturen im Süden könnten über 35 Grad Celsius steigen, während im Norden gemäßigte Bedingungen herrschen. Faktoren wie Hitze, Höhenlage und weite Reisen beeinflussen die Leistungsfähigkeit der Teams enorm. Wer hätte gedacht, dass ein Testspiel zwischen Deutschland und den USA in Chicago uns schon einen Vorgeschmack auf die Bedingungen geben würde?

Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen in Monterrey liegen im Juni und Juli zwischen 33 und 35 Grad. Das ist schon ordentlich heiß! Besonders in Städten wie Houston, Dallas, Miami, Monterrey und Guadalajara wird es mit Temperaturen über 38 Grad ordentlich schweißtreibend. Auch die hohe Luftfeuchtigkeit in Miami erhöht den Hitzeindex. Um den Spielern eine Chance zu geben, sind Trinkpausen (Cooling Breaks) in jeder Partie vorgesehen, meistens rund um die 22. Minute jeder Halbzeit. Wer könnte da noch einen kühlen Kopf bewahren?

Ein Blick auf die Zukunft

Und während wir uns mit den klimatischen Herausforderungen der aktuellen WM beschäftigen, schwebt über allem die Frage der Nachhaltigkeit. Eine Studie besagt, dass die WM 2026 die klimaschädlichste in der Geschichte des Turniers sein wird. Mit geschätzten 9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten werden die Emissionen fast doppelt so hoch sein wie beim Durchschnitt der letzten vier Turniere. Verantwortlich dafür sind die Erweiterung des Turniers von 32 auf 48 Mannschaften und die großen Distanzen, die oftmals nur mit dem Flugzeug zurückgelegt werden können. Das ist schon ein ziemlicher Brocken!

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Die FIFA hat sich zwar im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2021 verpflichtet, ihre Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren, aber ob das wirklich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Es ist ein Thema, das die Diskussionen rund um das Turnier begleiten wird. Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als gespannt auf die Spiele zu schauen – und zu hoffen, dass das Wetter uns nicht zu sehr in die Quere kommt. Ach, das Fußballfieber ist einfach nur genial!