Das Salzburger Landestheater bringt einen Hauch von Glanz und Glamour in die Stadt: Der legendäre Nachtclub „Studio 54“ wird auf die Bühne des Probenzentrums Aigen geholt. In den späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahren war „Studio 54“ nicht nur ein Nachtlokal, sondern ein Phänomen, das für seine extravagante Atmosphäre und die wildesten Partys bekannt war. Hier trafen sich Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, um in einer bunten Mischung aus Mode, Musik und pulsierenden Beats das Leben zu feiern.

Reginaldo Oliveira, Chef-Choreograf des Balletts am Salzburger Landestheater, und Vincenzo Veneruso werden in einem Ballett-Doppelabend das Phänomen Disco erkunden. Oliveira ist für seine narrativen Werke wie „Othello“, „Anna Karenina“ und „Romeo und Juliette“ bekannt und hat bereits Erfolge mit Choreografien wie „Lili, the Danish Girl“ und „Fridas Welt“ gefeiert. Veneruso, ein aufstrebender Choreograf aus Neapel, hat am Teatro Massimo in Palermo für Aufsehen gesorgt und wird nun sein erstes Stück für das Ballettensemble des Salzburger Landestheaters kreieren. Die Premiere des Stücks „Studio 54“ ist für den 30. April angesetzt.

Ein Fest der Sinne

Das Nachtlokal „Studio 54“ war ein Zentrum des Nachtlebens in New York City, wo Prominente und Partygäste sich in gewagten, glamourösen Outfits auf der Tanzfläche bewegten. Die Disco-Kugeln und die inklusive Atmosphäre schufen einen Ort des ungehinderten Ausdrucks, wo Individualität und Showmanship gefeiert wurden. Doch hinter dem bunten Treiben verbarg sich auch eine dunklere Seite, geprägt von exzessiven Feiern und dem Motto „sex, drugs and rock ’n’ roll“. Diese Vielschichtigkeit wird im Ballett eindrucksvoll thematisiert.

Im Rehearsalzentrum Aigen werden Oliveira und Veneruso die Popkultur dieser Ära unter die Lupe nehmen und ihre unterschiedlichen Stile zusammenbringen. Um das Erlebnis abzurunden, werden 30 Minuten vor jeder Aufführung Einführungsgespräche angeboten, bei denen die Zuschauer mehr über die Hintergründe der Produktion erfahren können.

Ballettprogramm 2026/2027

Für die Spielzeit 2026/2027 plant das Ballett des Salzburger Landestheaters zudem eine Neuinterpretation von „Giselle“ sowie die Aufführung von „BODyBEAT“. Auch die Produktion „Die Seele am Faden“ und die Wiederaufnahme von „Fridas Welt“ sind Teil des Ballettprogramms und versprechen ein abwechslungsreiches und spannendes Jahr für alle Tanzliebhaber.

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„Studio 54“ bleibt unvergessen und wird auch nach der Schließung im Jahr 1986 als ein legendärer Ort der Kultur und des Nachtlebens in Erinnerung bleiben. Das Salzburger Landestheater bringt nun einen Teil dieser Geschichte auf die Bühne und lädt alle ein, diesen Zauber zu erleben.