Die Vorfreude auf die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst 2026 in Salzburg ist groß. Vom 20. Juli bis 29. August werden in der malerischen Kulisse der Festung Hohensalzburg und des Steinbruchs Untersberg kreative Köpfe aus aller Welt zusammenkommen. Über 300 Studierende aus 50 Ländern werden sich in diesem Jahr dem Motto „Common Ground“ widmen, das den Glauben an freie Meinungsäußerung und demokratische Prozesse zelebriert. Ein wunderbares Zeichen für die kulturelle Vielfalt und den Austausch, der hier gefördert wird.
Eine der neuen Kursleiterinnen ist die 1994 in Österreich geborene Mafalda Rakoš, die nicht nur Kultur- und Sozialanthropologin, sondern auch eine talentierte Dokumentar- und Porträtfotografin ist. Neben ihr werden auch Mojé Assefjah, die in der Malerei unterrichtet, und Stephie Morawetz, die sich dem experimentellen Schmuck widmet, frischen Wind in die Akademie bringen. Die Rückkehrer Christian Schwarzwald (Zeichnung) und Peter Miller (analoger Film) haben selbst als Studenten an der Akademie teilgenommen und bringen nun ihre Erfahrungen ein.
Ein breites Spektrum an Kursen
Die Lehrendenliste umfasst insgesamt 20 Personen mit einem bunten Mix aus Fachrichtungen, darunter Malerei, Skulptur, Film und Performance. Zu den weiteren Lehrenden zählen Mirela Baciak, Direktorin des Salzburger Kunstvereins, und Denis Maksimov, der mit einer Lecture Performance aufwartet. Auch Heinz Riegler, der sich mit Sound beschäftigt, und das italienische Kollektiv Biennale Urbana, das sich auf Architektur spezialisiert hat, sind Teil des Teams.
Ein ganz besonderes Highlight stellt der neue Kurs zu Performance, Tanz und Theater dar, der in Kooperation mit Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika angeboten wird. Diese Initiative zeigt nicht nur die Vielfalt der kreativen Möglichkeiten, sondern auch das Engagement der Akademie, innovative Projekte zu fördern. Zudem sind Kooperationen mit Salzburger Kultureinrichtungen geplant, die spannende Ausstellungen und Filmscreenings versprechen.
Ein Ort des Austauschs
Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Austauschs und der Inspiration. Hier treffen sich Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, um ihre Ideen zu teilen und voneinander zu lernen. In einer Zeit, in der die Bedeutung von Kunst und Kultur mehr denn je in den Vordergrund rückt, bietet die Akademie eine Plattform, die den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und kreativen Disziplinen fördert.
Salzburg zeigt sich hier als ein kulturelles Zentrum, das nicht nur Traditionen pflegt, sondern auch zukunftsorientiert denkt. Die Sommerakademie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Kunst und Kultur Brücken bauen können und wie wichtig kreative Freiräume für den individuellen und kollektiven Ausdruck sind.