Heute ist der 18. Juli 2026, und die Spannung in der Luft ist förmlich greifbar. Ein großer Tag für den jungen Julian Rzihauschek aus Salzburg! Er hat es tatsächlich bis ins Semifinale der Jugend-Europameisterschaften geschafft und damit seine siebte Medaille im Nachwuchsbereich gesichert. Ja, richtig gehört – eine Medaille! Die Farbe wird sich erst am Sonntag entscheiden, aber die Vorfreude ist schon jetzt riesig. Es ist einfach unglaublich, was dieser Bursche in so jungen Jahren bereits erreicht hat!

Julian, der seine ersten Schläge beim Tischtennis schon im zarten Alter von drei Jahren mit seinem Vater machte, hat sich rasant entwickelt. 2020 ging er als jüngster Spieler in die Geschichte der ETTU ein, als er mit nur zwölf Jahren ein Champions League-Match gewann. Das hat er auch nicht einfach so gemacht – er wurde im selben Jahr zum ÖTTV-Spieler des Jahres gewählt. Ein Erfolg, der nicht aus dem Nichts kam. Im Sommer 2025 verpflichtete der UTTC Salzburg dieses Talent und seitdem geht es steil bergauf.

Ein Aufstieg mit vielen Highlights

Julian hat sich nicht nur auf nationaler Ebene einen Namen gemacht. Seine beeindruckenden Leistungen bei den U15- und U19-EMs sind das beste Beispiel dafür. Im Jahr 2022 holte er in Belgrad Bronze im Einzel und im Doppel mit seinem bulgarischen Partner Yoan Velichkov. Das Jahr 2023 brachte ihm Silber mit dem Team bei den U15-EMs in Gliwice, und auch im Doppel sowie im Mixed gab es Edelmetall. Ehrlich gesagt, das ist schon eine Hausnummer!

Bei den aktuellen Europameisterschaften in Gondomar, Portugal, stellte der UTTC Salzburg gleich fünf Spieler. Neben Julian waren da auch Joshua Sams, Benjamin Bian, Julia Dür und Sophia Pichler am Start. Während die beiden Letztgenannten im U15-Doppel den neunten Platz belegten, erreichte Julian das Semifinale im U19-Doppel. So besiegte er im Achtelfinale die schwedischen Doppel Alestedt/Bergenblock mit 3:0 und setzte seinen Siegeszug im Viertelfinale gegen die Italiener Trevisan/Faso fort – 3:1 nach einem Satzgleichstand. Das Publikum war aus dem Häuschen!

Die Konkurrenz schläft nicht

Natürlich ist die Konkurrenz bei solch einem Turnier enorm. So konnte auch Louis Fegerl mit seinem Partner Ladimir Mayorov im U15-Doppel das Semifinale erreichen, nachdem sie im Vorjahr Silber gewonnen hatten. Österreichs U19-Teams, zu denen Julian, Pichler und Dür gehörten, landeten auf dem siebten Platz. Für die U15-Burschen um Joshua Sams blieb nur der 13. Platz. Das zeigt, wie herausfordernd es ist, auf dieser Ebene zu bestehen.

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Julian ist aber nicht nur ein talentierter Spieler, er ist auch ein Kämpfer. Seine Leidenschaft für den Sport, die sich bereits in seiner Kindheit entwickelte, ist unübersehbar. Und egal, wie das Finale am Sonntag ausgeht, eines ist sicher: Julian wird weiterhin mit vollem Einsatz und Herzblut für Salzburg kämpfen. Auf die nächste Generation von Tischtennis-Stars darf man gespannt sein! Es bleibt nur zu wünschen, dass dieser Bursche seinen Traum weiter verfolgt und noch viele Erfolge in der Zukunft feiert.